Experten informieren

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ANZEIGE Interessierte und Patienten können im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-PARK regelmäßig Vorträge von Fachärzten besuchen. Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 16 oder 18 Uhr. Um eine telefonische Anmeldung unter 0431/ 50010741 wird gebeten. Der Eintritt ist frei.

Unschöne Narbenbildung – Was können Chirurgen leisten?
Nach tiefen Verletzungen der Haut oder nach chirurgischen Eingriffen entstehen Narben. Ihre Ausprägung hängt von vielen Faktoren ab. Manchmal sind sie zu auffällig oder bereiten Probleme. Wachsen sie in die Höhe und Breite, spricht der Arzt entweder von hypertropher Narbenbildung oder sogar von einem Keloid. Meistens kann der Hautarzt helfen, manchmal ist aber auch die Chirurgie gefragt. In diesem Vortrag erfahren Sie nicht nur etwas über die Mechanismen der Narbenbildung, sondern auch wie ihre Ausprägung beeinflusst werden kann.
Im Vortrag am 14. Mai werden chirurgische Therapieoptionen problembehafteter Narben von PD Dr. med. Daniel Drücke, Sektion für Hand-, Plastische- und Mikrochirugie aufgezeigt.

Zahnimplantate im Zeitalter moderner 3D-Bildgebung
Bei dem Verlust eines Zahnes oder mehrerer Zähne kommen verschiedenste Möglichkeiten des Zahnersatzes in Betracht. Seit mehreren Jahrzehnten können „Implantate“ als Ersatz für Zahnwurzeln eingesetzt werden. In den letzten Jahren hat sich eine Behandlungsmethode entwickelt, die sich die Möglichkeiten moderner Rechensysteme zunutze macht. So können Patienten mit Implantaten versorgt werden, die aufgrund schwieriger anatomischer Bedingungen bisher nicht behandelt werden konnten. Zu implantatgetragenem Zahnersatz als eine der komfortabelsten und langlebigsten zahnprothetischen Versorgungsmöglichkeiten referiert
Dr. Dr. Henning Wieker, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie und plastische Operationen am 22. Mai.

Keiner sieht’s. Eine(r) spürt´s – Multiple Sklerose
Die Multiple Sklerose (MS) ist eine häufige entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die insbesondere junge Patienten betrifft. Dr. Olga Louisa Zimmermann, Klinik für Neurologie nimmt am 29. Mai den Welt-MS-Tag zum Anlass, um über die Erkrankung, Symptome, Therapieoptionen und Verläufe zu informieren. Nicht alle Symptome von Erkrankten sind dabei auf den ersten Blick sichtbar, beeinflussen jedoch relevant die Lebensqualität. Es werden aktuelle interdisziplinäre, teils überregionale Studien zum Thema Einfluss der Ernährung, Lebensstil, Patientenedukation und der Rolle von Darmbakterien bei der Entstehung und dem Verlauf der Erkrankung vorgestellt.

Fotos: UKSH