Kommt die Fahrradzone Spreeallee im Frühjahr?

Weil die Einrichtung einer Fahrradstraße im Berliner Viertel aus straßenverkehrsrechtlichen Gründen nicht möglich ist, soll dort im Frühjahr eine Fahrradzone entstehen. Foto: Winfried Jöhnk
Im letzten Monat hatte KIEL LOKAL noch von Verzögerungen bei der Umwandlung der Spreeallee zur Fahrradzone berichtet. Kurz nach Redaktionsschluss kam jetzt die Verwaltungsvorlage zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.

Nach Zustimmung durch den Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität und die Ratsversammlung soll die Spreeallee ab der Kreuzung Rutkamp einschließlich der abgehenden Sackgassen Britzweg, Kladowweg, Lankwitzweg und Wilmersdorfer Straße in eine Fahrradzone mit der Freigabe für Anliegerverkehr umgewandelt werden. Damit wird eine langjährige Forderung des Ortsbeirates Russee/Hammer/Demühlen endlich umgesetzt. In dem seit dem Jahr 2014 laufenden Prozess wurden immer wieder die Möglichkeiten der Einrichtung einer Fahrradstraße geprüft. Dies konnte jedoch aus straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften nicht angeordnet werden.

Im gesamten Verfahren blieb es immer Ziel der Straßenverkehrsbehörde, das Kfz–Verkehrsaufkommen in diesem Bereich der Spreeallee zu verringern und somit Begegnungsfälle zwischen den einzelnen Verkehrsarten zu verringern. Daher sollen nur Anliegerverkehre zugelassen werden. WJ