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Grenzwerte für Rauchgasemissionen auch 2025 wieder deutlich unterschritten
Die Müllverbrennung Kiel GmbH & Co. KG (MVK) hat am 9. April den Bericht über die Umweltdaten 2025 gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz veröffentlicht.
Auch im Jahr 2025 sind von der MVK umweltschonend 145.279 Tonnen Haus- und Gewerbeabfällen verwertet worden. Dabei gelten für die MVK gegenüber den Emissionsgrenzwerten des Bundesimmissionsschutzgesetzes deutlich niedrigere, genehmigte Grenzwerte.
„Dank der ausgereiften Anlagentechnik mit einer sechsstufigen Rauchgasanlage, eines nahezu störungsfreien Betriebes, qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer sorgfältigen Betriebsführung können wir selbst diese niedrigen Emissionsgrenzwerte im Anlagenbetrieb weit unterschreiten“, weist Geschäftsführer Dr. Frank Ehlers auf die hohe Effizienz der Rauchgasreinigungsanlagen hin.
Aus der Energie der Abfälle wurden 2025 in umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplung 46.499 MWh Strom und 228.775 MWh Fernwärme erzeugt. Etwa die Hälfte dieser Energiemengen wird aufgrund der Abfallzusammensetzung als „regenerativ“ eingestuft, und es werden fossile Brennstoffe wie Kohle oder Gas eingespart.
„Wir speisen etwa 20 % des Jahresbedarfs an Fernwärme in das Fernwärmenetz der Kieler Stadtwerke ein und erzeugen Strom für mehr als 10.000 Haushalte. Gemeinsam leisten wir einen relevanten Betrag zur umweltfreundlichen und nachhaltigen Ver- und Entsorgung der Landeshauptstad Kiel“, betont Geschäftsführer Andrasch Henning.
Die MVK gilt deutschlandweit als eine der umweltfreundlichsten und energieeffizientesten Müllverbrennungsanlagen.
