Mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur rechtzeitig den Traumberuf im Blick haben
Endlich geschafft: Am 31. Januar endet das erste Schulhalbjahr. Genau die richtige Zeit, sich mit dem Thema Berufsberatung auseinanderzusetzen.
Dieser Meinung ist auf alle Fälle Hans-Martin Rump, Leiter der Agentur für Arbeit Kiel. „Liebe Eltern, dieser Tage ist es wieder so weit“, verkündete er jüngst. „Es sind jetzt noch rund sechs Monate bis zu den Sommerferien.“ Was das bedeutet? Zum einen zwar noch reichlich Zeit, um einen Ausbildungsplatz für das bevorstehende Lehrjahr zu finden. Die Chancen auf einen solchen seien auch 2025 weiterhin gut. Dennoch mahnt er: „Wer zu lange wartet, geht, wenn es um den eigenen Wunschberuf geht, vielleicht leer aus.“
Vor allem, wenn das Kind in diesem Jahr die Schule verlässt, sollte die berufliche Zukunft bereits fest in den Blick genommen werden. Denn: „Viele Firmen haben längst mit der Auswahl ihrer Nachwuchskräfte begonnen und gehen jetzt schon in die Schlussphase. Je später es im Jahr wird, desto schwieriger wird es, einen Ausbildungsplatz im Traumberuf zu bekommen.“
Aus genau diesen Gründen rät Rump, sich rechtzeitig mit dem Thema Berufsorientierung auseinanderzusetzen, entsprechende Beratungsangebote zu nutzen und auch berufliche Alternativen mitzudenken.
Bei mehr als 300 verschiedenen Ausbildungsberufen, allein im Raum Kiel rund 130 im dualen System, sowie mit bundesweit circa 21.000 Studiengängen haben die Schülerinnen und Schüler im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl, wenn sie die Schule verlassen. Um ihnen so gut wie möglich bei der Orientierung zu helfen, sind die Kolleginnen und Kollegen der Arbeitsagentur daher immer wieder in den Schulen vor Ort. Aber auch in einem ausführlichen persönlichen Beratungstermin stehen Hans-Martin Rump und sein Team gern zum Beleuchten der beruflichen Möglichkeiten bereit – auf Wunsch auch gern im Beisammensein mit den Eltern.
Termine dazu können sowohl unter Telefon 0431/ 7091000 als auch per Mail unter Kiel.berufsberatung@arbeitsagentur.de gebucht werden. Die Beratungen sind dabei neutral und kostenfrei und werden sogar auch per Videokommunikation angeboten.
Und übrigens: Selbst wer noch ein wenig mehr Zeit hat und beispielsweise erst 2026 die Schule verlässt, sollte gemäß Hans-Martin Rump die Entscheidung nicht auf die lange Bank schieben. „Immer noch verlangen viele Betriebe, die frühzeitig mit der Auswahl beginnen, das gerade ausgehändigte Halbjahreszeugnis als Grundlage für eine Bewerbung, die dann schon im Sommer 2025 abgeschickt werden muss“, weiß der Arbeitsagenturchef aus Erfahrung. Sein Tipp für die Schülerinnen und Schüler: „In diesen Fällen helfen die Berufsorientierungsveranstaltungen in unserem BIZ (Berufsinformationszentrum, Anmerkung d. Red.), der Berufswahl-Unterricht in der Schule oder auch Programme wie „Check-U“, um Wünsche auszuloten und sich dann in der Folge auf einen sicherlich sinnvollen Termin in der Berufsberatung vorzubereiten.“ AB
