Endlich ist es so weit

Herzliche Einladung: Bürgertreff Wellsee wird am 21. März feierlich eröffnet

„Gut Ding will Weile haben“, heißt ein berühmtes Sprichwort, das die Ehrenamtlichen des Vereins „Wir für Wellsee“ viele Monate lang begleitete. Am 21. März können sie endlich nach über zweijähriger Vorbereitung den Bürgertreff eröffnen.

Voll Vorfreude: Ulrike Zumegen, Michael Wollschläger und Constance Heilen vom Wir für Wellsee e. V. in der Teeküche des Treffs. Foto: Anna Maria Bader

Lange hatten die Wellseer warten müssen: Im November 2023 hatte der Verein sich zusammengefunden, der den geplanten Bürgertreff in der Liselotte-Herrmann-Straße organisieren und verwalten sollte.

Doch als im Mai 2025 die neue Sporthalle mit den angeschlossenen Räumlichkeiten für Veranstaltungen, Angebote und Festivitäten in Betrieb genommen wurde, war dies lediglich der Startschuss für den Sportbetrieb.

Langes Warten

Acht Monate lang dauerte nämlich noch einmal das Warten auf den Miet- beziehungsweise Nutzungsvertrag der Landeshauptstadt Kiel, entsprechende Verhandlungen inklusive, bis die drei Vorstandsmitglieder, Ulrike Zumegen, Constance Heilen und Michael Wollschläger, Anfang Januar 2026 tatsächlich verkünden konnten: „Der Mietvertrag ist nach einigem Hin und Her bei uns eingegangen, und wir konnten diesen unterzeichnen.“

Buntes Programm für Groß und Klein

Mit einem bunten Fest für alle interessierten Wellseerinnen und Wellseer wird der Treff nun am 21. März ab 16 Uhr feierlich eröffnet – mit Kaffee und Kuchen zu einem geringen Selbstkostenpreis, wie Wollschläger berichtet. Aber selbstverständlich auch mit der Möglichkeit, die Räume einmal in Ruhe in Augenschein zu nehmen.

Für Kinder ist zudem ein kleines Programm geplant. Ein Glücksrad lockt mit Gewinnen, und eine Ideenbox steht bereit, um Anregungen und Wünsche für das künftige Programm des Treffs zu sammeln. Ab 18 Uhr wird außerdem der Grill für Wurst und Käse angeheizt.
Was die Wellseerinnen und Wellseer neben Hunger und Durst mitbringen sollten? „Neugierde“, empfiehlt Wollschläger, dessen Verein sich wünscht, dass der Bürgertreff sich für die Menschen wie ein „zweites Wohnzimmer“ anfühlen soll. Dazu brauche es „Mut zur Mitgestaltung“ mit Ideen vom Skat-Stammtisch über Flohmärkte bis hin zu einem Reparaturcafé, aber auch mit „Engagement nach Maß“, denn die Ideen müssten schließlich auch umgesetzt werden – von weiteren Ehrenamtlichen, die Lust haben, ihren Stadtteil aktiv mitzugestalten. AB