„Es macht sehr viel Spaß“

Dreimal gute Laune: Michael Boy, Noah Krüger und Maximilian Koop fühlen sich bei ihren Ausbildungen im REWE-Markt rundum wohl. Foto: Anna Maria Bader

Drei Azubis geben Einblicke in ihre Ausbildungen im REWE-Center

„Welcher Beruf macht mich glücklich? Was für eine Arbeit passt am besten zu mir?“ Diese Frage stellen sich Jahr für Jahr Tausende Schülerinnen und Schüler, sobald ihre Schulzeit dem Ende zugeht.

Die Möglichkeiten sind gewaltig – die Angebote oft jedoch abstrakt. Maximilian Koop, Michael Boy und Noah Krüger, die sich für eine Ausbildung bei der REWE Gruppe entschieden haben und im REWE-Center im Winterbeker Weg im Einsatz sind, erzählen gern von ihren Erfahrungen – und geben Tipps, worauf noch Unschlüssige bei der Berufswahl achten sollten.

Der 21-jährige Maximilian Koop macht den Anfang. Er befindet sich im 2. Lehrjahr seiner Fleischer-Ausbildung und ruht vollkommen in sich. „Ich war auf der Suche nach einem Job im REWE-Markt“, berichtet der Kieler. Die freie Lehrstelle in der Fleischerei kam ihm wie gerufen. „Super“, lautet sein Urteil schon jetzt, denn die Ausbildung gestalte sich mit einem ausgewogenen Wechsel von Theorie und Praxis äußerst interessant. Was in der Berufsschule gelernt wird, werde vor Ort umgesetzt und vertieft – im Falle des großen REWE im Center sogar auf besonders vielfältige Weise. Mit sichtbarem Stolz denkt Koop an die Fleischwurst, die er jüngst in der Ausbildung eigens herstellen durfte. „Die ist jetzt im Tresen zum Verkauf“, freut er sich.

Auch Michael Boy macht einen sehr zufriedenen Eindruck. Er grinst, als er sein Alter nennt: 32 Jahre, denn ehe er bei REWE das Abiturientenprogramm begann, in welchem er sich vor Kurzem erfolgreich nach nur 16 Monaten zum Einzelhandelskaufmann ausbilden ließ, studierte er viele Jahre, ohne jedoch zu einem Ende zu finden. Sein Nebenjob bei einem Kieler REWE-Markt brachte schließlich die Wende – und vor allem neue, ganz konkrete Perspektiven. Er entschied sich für eine Ausbildung mit vielen Optionen zum weiteren Aufstieg. So startet er Ende Februar das Weiterbildungsprogramm zum Handelsfachwirt und ist bereits jetzt in einer Führungsposition im REWE-Center eingesetzt, wo er den Lebensmittelbereich betreuen darf.

Noah Krüger, der Dritte im Bunde, fand seinen Weg zu REWE übrigens ebenfalls über ein erstes Arbeitsluftschnuppern – als Minijobber nach absolviertem Abitur in Eckernförde. Schnell wurde er eigenen Berichten zufolge immer stärker ins Team eingebunden. „Es macht mir sehr viel Spaß“, stellte er für sich fest und fragte sich: „Welche Möglichkeiten habe ich?“ Er entschied sich im vergangenen Jahr für eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel und zog nach Kiel, wohin er ohnehin gern wollte. Im REWE-Center geriet er dann immer wieder ins Staunen – über die Mengen, mit denen gehandelt wird, die vielen Mitarbeitenden und die Größe der Abteilungen, die zur Folge hat, „dass ich als Azubi die Möglichkeit habe, ganz viele Bereiche intensiv kennenzulernen.“

REWE-Marktleiter Michael Stieglitz führt gern noch weitere Möglichkeiten und Vorteile des Ausbildungsprogramms ins Feld: So winken allen Auszubildenden, egal welche Fachrichtung sie am Ende einschlagen, neben einem „fairen Gehalt“ schon während der Lehrzeit attraktive Mitarbeiterrabatte. „Es gibt Urlaubs- und Weihnachtsgeldzahlungen“, erzählt Stieglitz. Bei guter Leistung ist am Ende der Ausbildung eine feste Übernahme so gut wie sicher und für Weiterbildungen stehen an der internen REWE-Akademie Trainer mit speziellen Förderprogrammen bereit.

„Die Entwicklungsmöglichkeiten sind tatsächlich vom Schülerjob-Einsteigenden bis hin zum Marktleiter beziehungsweise zur Marktleiterin immens“, fasst Stieglitz zusammen. Seine drei Azubi-Kollegen stimmen gerne zu. Ihre Tipps für alle Unschlüssigen, die noch auf Jobsuche sind? „Sich nicht stressen lassen“, rät Koop, der übrigens eines Tages Meister werden möchte, um selbst einmal ausbilden zu dürfen. Er weiß: Was am Anfang neu und schwer erscheint, ist in der Praxis dann doch viel einfacher, weil man ja „Schritt für Schritt“ herangeführt wird. Für Krüger ist die Motivation der Schlüssel zum Glück, denn „motiviert arbeitet es sich einfach am besten.“ Und Michael Boy? „Wenn ich mit mir vor 13 Jahren sprechen könnte“, würde er dazu raten, sich in Ruhe umzuschauen und „gerade nach dem Abi nicht nur nach einem Studium zu gucken.“ AB