Die Einrichtung einer Fahrradstraße bzw. einer Fahrradzone in der Spreeallee wird in der Bevölkerung seit Jahren kontrovers diskutiert und war Thema zahlreicher OBR-Sitzungen. Die Planungen wurden zuletzt im Juli vorgestellt. Vertreter vom Tiefbauamt und Ordnungsamt erläuterten den Vorschlag zur Einrichtung einer Fahrradzone statt einer Fahrradstraße.
In einer Fahrradzone sind generell nur Fahrradfahrende erlaubt. Durch eine Freigabe für Anliegerverkehr mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h ist auch ein Autoverkehr möglich. In einem Abschnitt der Spreeallee stünden eine 50 Meter lange Parkfläche nicht mehr zur Verfügung. Die Bereiche neben den Parkmöglichkeiten müssten durch Markierungen als sogenannte „Dooring zone“ gekennzeichnet werden.
Eine solche Umsetzung der Planung sei erst nach einem entsprechenden Beschluss des Bauausschusses möglich, so die städtischen Mitarbeiter. Der Ortsbeirat bekundete einstimmig seine Zustimmung zu der geplanten Maßnahme. Die Hoffnung, dass der Bauausschuss schnell entscheidet, hat sich nicht erfüllt.
Auf Nachfrage zum Planungsstand hat die Stadt Kiel jetzt mitgeteilt, dass zurzeit noch ein Antrag der Verwaltung (AdV) vorbereitet wird, um die politische Zustimmung der Ratsversammlung zu erhalten.
