Geselligkeit genossen und Gutes getan

Große Freude: Rüdiger Ohrt bei der Spendenübergabe mit dem Clown-Team um Dr. med. Wurst sowie mit UKSH-Spendenmanager Pit Horst. Foto: Maik Böttger

Siedlergemeinschaft übergab zum 16. Mal Spendenscheck an Klinikclowns des UKSH

Es ist ein Projekt, das längst Tradition geworden ist und in diesem Jahr bereits ein sechzehntes Jubiläum feiern konnte. Der Lebendige Adventskalender der Siedlergemeinschaft Kiel-Süd beeindruckte mit einer ganzen Menge weiterer Zahlen.

Zum Beispiel mit der 1.950: Diesen Euro-Geldbetrag umfasste nämlich der Scheck, den Vorstandsmitglied und Adventskalender-Organisator Rüdiger Ohrt im Foyer des Hauses C des Uniklinikums Kiel (UKSH) zückte und im Namen der Siedlergemeinschaft an das Team um Dr. med. Wurst alias Harald Roos von den „Klinikcläunen“ übergab – zum 16. Mal schon, denn als Ohrt 2004 zum ersten Mal die adventliche Aktion für Groß und Klein in den Gärten der Anwohnerinnen und Anwohner nahe dem Vieburger Gehölz veranstaltete, kristallisierte sich schnell heraus, dass die geselligen Abende mit einer guten Tat verbunden werden sollten.
So wurden während des Lebendigen Adventskalenders schon seit 2005 Spenden gesammelt – zunächst noch für den Förderkreis Krebskranker Kinder.
„Dann habe ich in einem Zeitungsbericht gelesen, dass es die Klinikclowns gibt“, erzählt Rüdiger Ohrt. Das ursprünglich in den USA entstandene Konzept, als Clown verkleidet Menschen, insbesondere Kindern, im Krankenhaus trotz der meist ernsten Umstände ein Lachen zu entlocken und für Leichtigkeit und positives Denken zu sorgen, überzeugte den Hasseer sofort. Schnell war der Kontakt zu den Clowns, genauer gesagt den „Klinikcläunen“ des UKSH, hergestellt. 2009 gingen die ersten Spenden an sie.

16 Jahre sind seitdem vergangen, 37.376 Euro an gesammelten Adventskalender-Geldern bisher geflossen. Was der 78-jährige Ohrt besonders schätzt: „Ein Clown kommt immer zu einem der Abende dazu, macht Späße und informiert über die Klinikcläune.“ So auch 2024, wo insgesamt elf Abende im Advent im Rahmen des Kalenders gestaltet wurden – draußen, im meist liebevoll illuminierten Garten mit heißem Punsch und kleinen Leckereien. In Spitzenjahren waren sogar alle 23 Adventsabende mit dem geselligen Beisammensein gefüllt, berichtet Ohrt, der bereits seit 1980 sein Haus in Hassee bewohnt und sich seit 25 Jahren im Vorstand der Siedlergemeinschaft engagiert.

„Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei allen Gastgebern und natürlich bei den Spendern bedanken.“

 

Auch 2025 möchte er die beliebte Tradition mit der Siedlergemeinschaft gern weiterführen. Den lustigen und rein durch Spenden finanzierten Spaßdoktoren, die übrigens seit 2003 auf den Fluren des UKSH ihr erheiterndes Unwesen treiben und ihr Engagement seitdem immer stärker erweitert haben, wird er dabei selbstverständlich treu bleiben. Längst bietet das Team um Dr. med. Wurst nämlich nicht nur die klassischen aufmunternden Besuche in der Kinderklinik an. Auch Rikschafahrten auf dem Klinikgelände als Lotsen- und Transportservice oder die Begleitung während medizinischer Behandlungen bis hinein in den OP, wo natürlich auch das Clownskostüm entsprechend sterilisiert werden muss, werden von den Cläunen durchgeführt. Seit 2018 können sich außerdem auch betagte Patienten auf der Geriatrie über eine kurzweilige Ablenkung durch die komischen Doktoren freuen.

Sie möchten die „Klinikcläune“ gern ebenfalls mit einer Spende unterstützen? Dies ist selbstverständlich auch außerhalb des Adventskalenders jederzeit über das Konto des UKSH WsG e. V. mit der IBAN DE75 2105 0170 1400 1352 22 sowie dem Verwendungszweck „FW20005, KI: Clowns“ möglich. Dabei können Sie auf Wunsch auch nach Übermittlung Ihrer Adresse per Mail an gutestun@uksh.de eine Spendenquittung erhalten. AB