
Seit mehreren Jahren unterstützt Holstein Kiel im Rahmen der Aktion „Störche für Störche“ den Naturschutzbund Deutschland (NABU) im Storchendorf Bergenhusen
Fußballer unterstützen den Storchenschutz
Die beiden U19-Spieler Finn Benninghoff und Lasse Schröder besuchten das Michael-Otto-Institut im NABU, um einen Spendenscheck zu überreichen und um beim Beringen – einem wichtigen Arbeitsschritt im Artenschutz – dabei zu sein.
2.500 Euro für den Naturschutz
Gemeinsam mit Annika Hartmann, Leiterin Nachhaltigkeit bei Holstein Kiel, überreichten Schröder und Benninghoff einen Scheck über 2.500 Euro an Frauke Mohrwinkel vom Michael-Otto-Institut im NABU. „Wir freuen uns sehr, hier wie schon im vergangenen Jahr gemeinsam mit Holsteins Jungstörchen die Jungstörche in Bergenhusen unterstützen zu können“, sagte Mohrwinkel.
Beringung der Jungstörche hautnah erlebt
Zuvor ging es für die beiden Nachwuchsspieler hoch hinaus. Nach einer kurzen Einweisung und Sicherung mit entsprechender Ausrüstung stiegen sie gemeinsam mit Stephan Struve von der Storchenpflegestation Erfde auf eine Hebebühne und näherten sich einem Storchennest. Die Storcheneltern verlassen dabei das Nest und beobachten das Geschehen aus sicherer Entfernung, während sich die etwa vier Wochen alten Jungtiere ruhig verhalten und beringt werden können. Nach Abschluss der Maßnahme kehren die Elterntiere wieder ins Nest zurück. „Ein für die Tiere unproblematischer und routinemäßiger Vorgang“, wie Struve erklärte.
Wichtige Daten für den Schutz der Tiere
Das Ziel der Beringung ist es, die Störche identifizieren und wichtige Informationen sammeln zu können, die dabei helfen, die Tiere besser zu schützen. Dass sich gerade in Bergenhusen so viele Störche angesiedelt haben, liegt unter anderem an der erhöhten Lage des Dorfes. „Störche sind Segelflieger und möchten gerne möglichst weit oben nisten. Die Tiere sind außerdem sehr gesellig und kehren in der Regel immer wieder an ihren Heimatort zurück“, so Mohrwinkel.