Internationaler Markt auf der Kieler Woche

Internationaler Markt
Foto: LH Kiel / Julia Meyer

Seit 1978 gibt es ihn schon – den bunten Markt verschiedener Gastländer, die anlässlich ihres Besuchs während der Kieler Woche auf dem Rathausplatz ihre Zelte aufschlagen und dabei allerlei Köstliches und Spannendes präsentieren.

Anfangs hieß er noch Europäischer Markt, doch bereits nach kurzer Zeit reichte diese Bezeichnung nicht mehr aus. Gemäß den Angaben des Kieler-Woche-Büros waren im Laufe der Jahre über 75 Länder auf dem Pflaster zwischen Rathaus, Standesamt und Opernhaus zu Gast. Als Urgesteine von Anfang an mit dabei: Dänemark und Finnland.

Neues Land feiert Premiere

Auch in diesem Jahr können an ihren Ständen wieder Hotdogs, das typische dänische Softeis sowie ein Elchburger oder eine Mittsommer-Rolle genossen werden. Doch auch exotische Endeckungen wie zum Beispiel Alloco (frittierte Kochbananen, wahlweise serviert mit Ei, Fisch, Hähnchenkeule) oder Gbofloto (frittierte Teigbällchen) von der Elfenbeinküste sind mit dabei. Das afrikanische Land feiert 2026 seine Premiere auf dem Internationalen Markt. Ebenso wie die Ukraine. In diesem Sommer wird auch sie zum ersten Mal kulinarisch auf der Kieler Woche vertreten sein. Worauf sich Besucherinnen und Besucher freuen dürfen? Unter anderem auf Borschtsch mit Fleisch oder in veganer Variante sowie auf Mlyntsi, also auf traditionelle ukrainische Pfannkuchen.

Kultur, Kunsthandwerk und Livemusik

Insgesamt 40 Länder werden in diesem Jahr den Internationalen Markt bilden, wobei kurzfristige Absagen oder Änderungen, beispielsweise aufgrund von Krankheit, bis kurz vor Schluss noch möglich sind.
Wie immer wird es auch 2026 nicht nur gastronomische Angebote geben. Neben den „ausschließlich landestypischen Spezialitäten“, wie es in der Ausschreibung des Kieler-Woche-Büros heißt, bei denen sämtliche angebotene Marken aus dem jeweiligen Land stammen, wird auch auf „kulturelle Beiträge“ Wert gelegt. Diese können aus landestypischem Kunsthandwerk bestehen, aber auch aus künstlerischen und handwerklichen Vorführungen oder Workshops.
Berühmt für seine stilechte Präsentation ist zum Beispiel Irland, das stets mit Livemusik für gemütliche Pub-Atmosphäre sorgt. Sri Lanka hingegen gilt als feste Anlaufstelle für Schmuck, Holzschnitzereien und bietet traditionelle Saris feil. AB

HIER gibt es weitere Informationen zu den teilnehmenden Ländern.