KOLUMNE
Hans-Martin Rump gibt Tipps zum Start ins Berufsleben
Liebe Leserinnen und Leser,
am 1. August und am 1. September haben viele Jugendliche in Kiel mit einem neuen Lebensabschnitt, einer Ausbildung begonnen. Andere wiederum gehen auf eine weiterführende Schule oder haben sich für ein Studium eingeschrieben. Dennoch gibt es sicherlich den einen oder anderen jungen Menschen in der Landeshauptstadt, der bislang keine Anschlussperspektive nach der Schulzeit gefunden hat.
Es gibt auch im Herbst noch die Möglichkeit, als „Spätstarter/in“ in eine Ausbildung einzumünden. Allerdings muss dann beispielsweise der bereits absolvierte Berufsschulstoff nachgeholt werden.
Weitere Alternativen sind eine Berufsvorbereitung oder eine Einstiegsqualifizierung, ein Langzeitpraktikum. Beide Überbrückungsangebote werden von der Agentur für Arbeit unterstützt. Nähere Informationen dazu hat die Berufsberatung. Ich empfehle deshalb baldmöglichst, einen Termin zu vereinbaren.
Aber auch ein freiwilliges soziales, ökologisches oder kulturelles Jahr kann helfen, Zeiten sinnvoll zu überbrücken und wirkt sich dann positiv auf den Lebenslauf aus, wenn die nächste Bewerbungsphase ansteht.
Schülerinnen und Schülern, deren Abschluss im nächsten Sommer ansteht, empfehle ich, sich auch rechtzeitig um das Thema Berufswahl zu kümmern. Auch Praktika gehören dazu – die Bundesagentur für Arbeit hat kürzlich dazu eine Aktionswoche durchgeführt. Betriebspraktika sind immer noch die besten Türöffner für eine künftige Ausbildung.
Die Chancenlage am Ausbildungsmarkt hat sich zu Gunsten der jungen Menschen gewandelt. Dennoch hat immer noch die-/derjenige die größte Auswahl an Berufen und Alternativen, der/die sich rechtzeitig um die Berufswahl kümmert. Also gilt auch hier: Gespräch suchen und einen Termin bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Kiel machen – es lohnt sich.
Ihr
Hans-Martin Rump
Leiter der Agentur für Arbeit Kiel
