Kronshagen-Chronik: Eine Zeitreise durch die Ortsgeschichte

Neues Leben in alten Mauern: Wo 1910 die Verwaltung für weniger als 1.000 Krons-hagener eingezogen ist, prägen heute Ärzte, Steuerberater und weitere Dienstleister das historische Gebäude in der Gemeinde mit über 12.000 Einwohnern.
Neues Leben in alten Mauern: Wo 1910 die Verwaltung für weniger als 1.000 Krons-hagener eingezogen ist, prägen heute Ärzte, Steuerberater und weitere Dienstleister das historische Gebäude in der Gemeinde mit über 12.000 Einwohnern.

Der Kultur Kreis Kronshagen veröffentlicht in Kooperation mit dem Geschichtskreis „Rund um den Russee“ die neue Kronshagen-Chronik „Zeitreise durch die Ortsgeschichte“.

Hauke Hansen mit seinem neuen Kronshagen-Buch „Zeitreise durch die Ortsgeschichte“. Foto: Carsten Frahm
Hauke Hansen mit seinem neuen Kronshagen-Buch „Zeitreise durch die Ortsgeschichte“.
Foto: Carsten Frahm

Hassee, Russee und Kronshagen haben mehr gemeinsam, als vielen heute bewusst ist. Bis 1890 gehörten die Bauerndörfer Hassee und Russee zum Amtsbezirk Kronshagen. Die hiesigen Hufner hatten zuvor Fronarbeit auf dem Gut Kronshagen zu verrichten.
Wie sich die ursprünglich landwirtschaftlich geprägte Gemeinde Kronshagen – bedingt durch das Wachstum der Marinestadt Kiel – zu dem entwickelte, was sie heute ist, beleuchtet Hauke Hansen in 26 Kapiteln. Die detailreichen Geschichten sind reich bebildert mit über 500 his-torischen Ansichtskarten, Fotos und anderen Dokumenten aus der umfangreichen Sammlung des Autors.
Vorgestellt wird das 260-seitige Buch am 24. November um 19 Uhr in der Gemeindebücherei Kronshagen.Ab 25. November ist das Buch zum Preis von 34,80 Euro vor Ort in der Buchhandlung Korth erhältlich. Weitere Verkaufsstellen sind das REWE-
Center, Zeitschriften Zimmermann in Russee, die Bücherstube Flintbek, Hugendubel im CITTI-PARK und im Sophienhof sowie das Verlagsbüro KIEL LOKAL, Alte Eichen 1.

Auch die dunklen Jahre der NS-Diktatur werden am Beispiel von Kriegsbauten beleuchtet, sei es das Marinelazarett (Foto von 1953) oder der Bunker auf dem Heischberg.
Auch die dunklen Jahre der NS-Diktatur werden am Beispiel von Kriegsbauten beleuchtet, sei es das Marinelazarett (Foto von 1953) oder der Bunker auf dem Heischberg.
Die Sparkasse brachte das Wirtschaftsleben in Schwung. Vor 100 Jahren befand sich in dem ortsprägenden Gebäude mit Treppengiebel ein Lebensmittelgeschäft des Landwirtschaftlichen Bezugsvereins.
Die Sparkasse brachte das Wirtschaftsleben in Schwung. Vor 100 Jahren befand sich in dem ortsprägenden Gebäude mit Treppengiebel ein Lebensmittelgeschäft des Landwirtschaftlichen Bezugsvereins.
Pulsierende Lebensader Kopperpahls: In seinen Kindheitserinnerungen lässt Heinz Meier das frühere Leben an der Eckernförder Straße wiederauferstehen – wie hier die historische Huf- und Wagenschmiede von Christian Rieper.
Pulsierende Lebensader Kopperpahls: In seinen Kindheitserinnerungen lässt Heinz Meier das frühere Leben an der Eckernförder Straße wiederauferstehen – wie hier die historische Huf- und Wagenschmiede von Christian Rieper.
Gaststätten waren die Herzstücke des gesellschaftlichen Lebens. Aus dem Bahnhofshotel ist das griechische Restaurant Nostimo geworden. Das Forsthaus Wittland besteht bis heute. Die Gaststätte Waidmannsruh wurde abgerissen, und „Brunos Lust“ ist abgebrannt. Alle vier werden ausführlich vorgestellt. Fotos: Sammlung Hauke Hansen
Gaststätten waren die Herzstücke des gesellschaftlichen Lebens. Aus dem Bahnhofshotel ist das griechische Restaurant Nostimo geworden. Das Forsthaus Wittland besteht bis heute. Die Gaststätte Waidmannsruh wurde abgerissen, und „Brunos Lust“ ist abgebrannt. Alle vier werden ausführlich vorgestellt.
Fotos: Sammlung Hauke Hansen