Los, pack‘s an

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Mit einem handwerklichen Beruf in eine sichere Zukunft starten

Der Sommer ist verklungen, das Ausbildungsjahr gestartet. Die nächsten Zeugnisse warten noch in weiter Ferne. Das bedeutet: Jetzt ist die perfekte Zeit, sich in Ruhe mit dem Thema Berufsfindung auseinanderzusetzen.

Was möchte ich gerne werden? Was kann ich gut, was möchte ich tun? Wer ins Berufsleben startet – ob ganz neu oder in Form einer Umorientierung – der hat die Qual der Wahl. Hunderte unterschiedliche Wege, Ausbildungsarten oder Studiengänge machen die Entscheidung nicht leicht. Dabei gibt es eine Richtung, die vieles vereint.

Langfristige Perspektiven

Handwerkliche Berufe bieten nämlich eine sehr gute und langfristige Perspektive. Als Säule der Wirtschaft und Motor des Landes wird das Handwerk ebenfalls gern bezeichnet, da Handwerksbetriebe als Arbeitgeber für Millionen von Menschen zur Sicherung des Wohlstands und zur Entwicklung der Gesellschaft beitragen. Immer nah und regional vernetzt leisten sie einen wertvollen Beitrag und haben auch in Zeiten des technologischen Wandels so manchen Vorteil: Handwerkliche Berufe können meist nicht durch künstliche Intelligenz ersetzt werden – und entwickeln sich dennoch stetig weiter.

Ideale Bedingungen

Für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger besonders von Vorteil ist zudem der aktuell herrschende und vielfältig erwähnte Mangel an Fachkräften. Zahlreiche Ausbildungsplätze sind unbesetzt, die Chancen später übernommen zu werden, sind groß. Selbst ohne Vorerfahrungen können Kontakte schnell geknüpft werden, da Unternehmen mit enormem Interesse auf Nachwuchssuche sind. Dabei setzen sie vor allem auf zwei Dinge: Motivation und Verlässlichkeit.

Breitgefächerte Branchen

Das Handwerk: ein Begriff – über 130 verschiedene Berufe, die sich dahinter verbergen. Vom Änderungsschneider über die Bodenlegerin, den Mechatroniker für Kältetechnik bis zur Zimmerin ist die Auswahl bunt gestreut. Was fast alle vereint? Sie schaffen etwas und können am Ende ihres Arbeitstages das Geleistete sehen – wie zum Beispiel eine installierte Klimaanlage oder eine modellierte Zahnkrone. Eine Tatsache, die glücklich macht, wie eine Studie der Universität Göttingen ergab: 84 Prozent der Handwerkerinnen und Handwerker äußerten in diesem Zusammenhang nämlich, dass sie stolz auf ihren Beruf und die damit verbundene Leistung seien.

Lust auf mehr?

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Berufszweigen, zu Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen gibt es im Internet bei der auch für Kiel zuständigen Handwerkskammer Lübeck unter www.hwk-luebeck.de oder auch im Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur Kiel, Telefon 0431/ 7091230. AB