Neuartiges Nachhaltigkeitsprojekt

14.000 Bäume für Klimastabilität und CO2-Bindung gepflanzt

Von Pfandsystemen über Mülltrennung bis zu Upcyclingprojekten: Die Kieler Woche wird Jahr für Jahr immer nachhaltiger und klimapositiver. 2025 wurden nun die ersten Kieler-Woche-Klimabäume gepflanzt.

Insgesamt 14.000 Stück wurden bei der Kooperation der Kieler Woche mit den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten in diesem Jahr gepflanzt – in Lindau in der Försterei Brekendorf. Sie sollen langfristig zur Klimastabilität des Waldes beitragen und CO2-Emissionen binden. Jeder Hektar dieser Anpflanzung kann jährlich bis zu elf und mehr Tonnen CO2 aufnehmen. Die Licht- und Feuerwerkshows der Kieler Woche 2024 verursachten rund 380 Kilo CO2-Emissionen. Mit den Klimabäumen werden sie komplett ausgeglichen.

Zusätzlich zum positiven Klimaeffekt tragen die neuen Bäume zur Biodiversität bei. Es werden überwiegend Stieleichen (10.000 Stück) gepflanzt, ergänzt durch Vogelkirschen (3.000 Stück) und Hainbuchen (1.000 Stück). Am Rand des Geländes sorgen Gemeiner Schneeball, Gewöhnliche Himbeere, Hundsrose, Roter Hartriegel, Schwarzer Holunder, Eingriffeliger Weißdorn, Pfaffenhütchen und Waldhasel für wertvolle Lebensräume und eine natürliche Verbindung zu den angrenzenden Flächen.
Die Pflanzung ersetzt übrigens eine ehemalige Tannenbaumplantage. Durch die neue Bewaldung profitiert nun auch die heimische Tierwelt von einem artenreichen Lebensraum.