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Inzwischen ist belegt, dass körperliche Aktivitäten und Sport die Nebenwirkungen einer onkologischen Therapie vermindern können.
Leider können viele Patient*innen die guten Effekte einer Bewegungstherapie in der Onkologie aus verschiedenen Gründen nicht nutzen“, so PD Dr. Thorsten Schmidt vom Kieler Institut für Trainingstherapie (KITT), „beispielsweise eine zu lange Anreise.“
Studie des Kieler Instituts für Trainingstherapie (KITT) im Überblick
Um die flächendeckende bewegungstherapeutische Versorgung zu optimieren, kann Teletherapie eingesetzt werden. Diese wird nun im Rahmen einer Studie des KITT untersucht. Bisherige Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine Teletherapie im bewegungstherapeutischen Setting eine wertvolle Unterstützung sein kann. Inhalt der vom KITT durchgeführten Studie ist ein Vergleich einer onkologischen Trainingstherapie in der Präsenz mit einer Teletherapie über drei Monate. Für die Studie werden aktuell volljährige Teilnehmer*innen mit einer onkologischen Diagnose gesucht, die sich aktuell unter einer systemischen Therapie wie z. B. einer Chemotherapie befinden. Basierend auf einem persönlichen Aufnahmegespräch wird ein an die aktuelle Leistungsfähigkeit individualisierter Trainingsplan erstellt, sodass sportliche Vorerfahrungen nicht notwendig sind.
Chancen und Grenzen digitaler Bewegungstherapie
„Zukünftig kann die Teletherapie in der Rehabilitation onkologischer Patient*innen eine wichtige Rolle spielen, da inzwischen eine Akzeptanz seitens der ausführenden Therapeut*innen und auch seitens der Patient*innen zu sehen ist“, so Dr. Schmidt. Um die Effekte und Schwächen einer Teletherapie im Vergleich zu Präsenz genauer zu kennen, bedarf es weiterer Untersuchungen.
Ziel der Studie ist es, weitere wissenschaftliche Daten zur Teletherapie zu erheben sowie Versorgungswege für onkologische Patient*innen zu entwickeln.

Kieler Institut für Trainingstherapie e.V.
Mühlendamm 1
24113 Kiel
Telefon 0431 / 88 82 40 30
www.kitt.fit
