„Olympia-Tour“ begeisterte Grundschüler

Kinder auf dem Schulhof der Christlichen Schule Kiel bei der Olympiatour
Mit dem „Banana-Song“ fiel der schwungvolle Startschuss für die Sportveranstaltung auf dem Schulhof der Christlichen Schule Kiel. Fotos: Christina Kreyenberg

Sportjugend machte den Schulhof der CSK in der Diesterwegstraße zur Mini-Olympiastätte

Hobby Horsing, Hüpfburg und Hindernislauf: Die gut 150 Grundschülerinnen und Grundschüler der Christlichen Schule Kiel (CSK) zeigten sich bei der „Fit & Fun – von Anfang an“-Tour als motivierte Olympioniken.

Sportjugend bringt Olympia-Flair an die CSK

Bevor es losging, waren Vorfreude und Neugierde der Kinder nicht zu übersehen. In Sportzeug und mit Trinkflaschen ausgestattet, ging es für sie ab 9 Uhr auf den Schulhof, wo die Sportjugend Schleswig-Holstein mit vielen Helferinnen und Helfern unterschiedliche Stationen aufgebaut hatte. Die große Hüpfburg bewunderten die Kinder am meisten, doch auch Steckenpferd-Laufen (Hobby Horsing), Jonglieren, Balancieren, Badminton und Weitwurf sorgten für neugierige Blicke. In der Sporthalle gab es Rollbrett-Schwimmen, Basketball, Fechten und einen Staffellauf mit Geschicklichkeitsspiel.
„Wir nehmen zum ersten Mal an der Veranstaltung teil. Eine spannende Erfahrung, bei der wir hinterher Vor- und Nachteile abwägen können“, so Sportlehrer Volker Wieben, der den Vormittag an der Schule koordinierte.
Für einen schwungvollen Auftakt sorgten Trainer Marcel und Trainerin Enya vom Kieler Männerturnverein (KMTV). Mit dem „Banana-Song“ brachten sie alle in Bewegung. Auf die Frage „Seid ihr alle fit?“ schallte ein lautes „Ja!“ über den Schulhof. Beim anschließenden Lied wurden Bananen gepflückt, getragen und gegessen – natürlich alles mit passenden Bewegungen.

Hobby Horsing, Hüpfburg und Hindernislauf begeistern

Nach dem Aufwärmen verteilten sich die Kinder auf die verschiedenen Stationen. Bei der Hüpfburg bildete sich schnell eine Schlange. Die Idee für den Aktionstag entstand laut der stellvertretenden Schulleiterin Rebekka Horn „für die Schulgemeinschaft und auf Anregung einer Mutter“. Dabei überzeugte auch das Ziel der „Fit & Fun“-Touren, die Bewegungsfreude und Motivationskraft des Sports sichtbar zu machen. Ohne die tatkräftige Unterstützung vieler Eltern wäre die Durchführung nicht möglich gewesen.

Lehrkräfte loben das Bewegungsangebot

Für Sportlehrer Wieben ist die Aktion „ein schöner Kontrast zu den Bundesjugendspielen, die eher wettkampforientiert sind“. Diesmal stehe das spielerische Ausprobieren im Mittelpunkt. Und genau das kam bei den Kindern gut an. Arved aus der Klasse 2b war besonders vom Balancieren und der Hüpfburg begeistert. Alexander gefiel die Biathlon-Station am besten, „weil Marcel mit den Kindern Quatsch macht“. Lahja aus der 4b fand die gesamte Veranstaltung „ziemlich cool, aber sehr heiß“ bei sommerlichen Temperaturen um 25 Grad, während Sophie aus der 4a vor allem der Staffellauf mit dem vielen Hin- und Herlaufen Spaß machte. Malia, Clara, Charlotte und Fenja aus der 3a waren sich einig: Die Balancierstation war ihr Favorit: „Bloß nicht auf den Boden kommen!“
Die Stationen in der Sporthalle boten zwischendurch eine angenehme Abkühlung. Dort traf man auch Monica Behr, Klassenlehrerin der 4a, die von der Begeisterung ihrer Klasse berichtete: „Die Kinder sind so motiviert, dass sie sogar die fünf Minuten Zwangstrinkpause möglichst kurz halten wollten. Daran merkt man, wie viel Spaß sie haben.“ Sie lobte die familiäre Atmosphäre: „Wir kennen die Kinder, und die Kinder kennen sich auf dem Schulgelände gut aus. Das ist ein großer Vorteil gegenüber auswärtigen Veranstaltungen mit mehreren beteiligten Schulen.“

Olympia-Tour könnte zurückkehren

Auch Schulleiterin Lydia Kreft zog am Ende ein positives Fazit: „Es herrschte eine entspannte, schöne Atmosphäre. Ich habe keinen Streit mitbekommen. Vorher war ich etwas skeptisch, aber die abwechslungsreichen Stationen haben mich überzeugt.“ Nach der gelungenen Premiere dürfte die „Olympia-Tour“ an der Christlichen Schule gute Chancen auf eine Wiederholung haben. CK

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