
Zu Beginn der 343. Sitzung gab es eine positive Mitteilung: Die Beleuchtung am Skatepark in Wellsee wird kommen. „Hier hat der OBR etwas Gutes auf den Weg gebracht“, sagte der erste Vorsitzende Peter Böhm (CDU).
Nachdem der Prüfantrag aus dem Mai bereits im Jugendhilfe- und im Umweltausschuss grünes Licht erhalten hat, werde auch der Bauausschuss zustimmen. Wann die Umsetzung der Beleuchtung erfolgt, ist noch ungewiss. „Dieses wird dauern, aber der politische Weg ist geebnet“, so Michael Wollschläger (CDU). Im weiteren Verlauf der Sitzung ging es um die Frage, wie der OBR-Bezirk für alle Verkehrsteilnehmenden besser und sicherer werden kann. Hier kamen folgende Punkte zur Sprache.
Schaffung einer Querungshilfe
Um die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger zu erhöhen, soll in der Segeberger Landstraße / Ecke Kölenberg eine Querungsmöglichkeit geschaffen werden. Der Bereich ist besonders für Schülerinnen und Schüler der Grundschule Wellsee ein Gefahrenpunkt. Ein Zebrastreifen erweist sich als am besten geeignet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. „Diese Maßnahme soll aus Kostengründen gezielt über das Förder- und Aktionsprogramm ‚Fußverkehr‘ finanziert werden“, erzählte Wollschläger.

Nachbesserung vorm Bürgertreff
Für Gesprächsstoff sorgten die neuen Straßenverengungen in der Liselotte-Herrmann-Straße. Auf die Frage einer Bürgerin, ob diese Maßnahme abgesprochen gewesen sei, sagte Martina Behrens-Krull (Grüne): „Bereits vor drei Jahren wurde die Querung bei einer Ortsbegehung veranlasst. Mit der Fertigstellung des Turnhallen-Neubaus konnte sie schließlich umgesetzt werden.“ Der Hintergrund war die sichere Querung für Schüler sowie Sportler der Fortuna Wellsee vom Sportplatz zur Turnhalle und umgekehrt. Die zweite Verengung dient der sicheren Erreichbarkeit der Bushaltestelle.
Eine Bürgerin zeigte sich zufrieden: „Gut, dass man auf der Strecke nicht mehr überholt werden kann“, da es hier häufig zu Geschwindigkeitsübertretungen und unerlaubten Überholmanövern kam. Für Radfahrende sei dies jedoch weiterhin ein Problem, so ein Wellseer: „Autofahrer drohen diese vor der Schikane zu überholen, was zu gefährlichen Situationen führt.“ Martina Behrens-Krull stimmte dieser Beobachtung zu. Einige Radfahrende wichen sogar vor den Autos über den Kantstein aus.
Axel Schnorrenberg (SPD) brachte den Vorschlag ein, den Fahrradstreifen mit einer Rotmarkierung sichtbar zu machen, damit Autofahrende den Radverkehr vor der Verengung im Blick haben.
Fußgängerüberquerung am Wellseedamm
Zwei Bürgerinnen bemängelten, dass die Gehwegreinigung und die Schneebeseitigung der Fußgängerüberquerung nur von der Seite des Wellseedamms aus erfolge, nicht aber vom Tresckowweg aus: „Für die Treppe fühlt sich niemand zuständig.“ Im Herbst würden die Blätter nicht beseitigt und im Winter fehle bei Schnee und Eis jeglicher Halt. Axel Schnorrenberg schlug vor, zunächst die Zuständigkeit für den Tresckowweg und die Treppe zu erfragen, um danach eine gezielte Anfrage nach der Reinigung zu stellen. Auch die Verbindung zwischen Grillenberg und Pommernweg sei verwahrlost, berichtete ein Bürger. Aufgrund der maroden Treppenstufen und der nicht erfolgten Beschneidung des Buschwerks bestünde Stolpergefahr. Hier soll eine Anfrage ans Grünflächenamt gestellt werden.

Parkprobleme im Bezirk
Die Beschwerde eines Bürgers über das temporäre Halteverbot auf sechs Parkplätzen in der Julius-Leber-Straße auf Höhe der Hausnummern 33, 34 und 38 wurde vom OBR zurückgewiesen. Das bis zum 23. November angeordnete Verbot besteht aufgrund der Baustelle in der Julius-Leber-Straße 36 b. „Handwerker sollen auf diesen frei gehaltenen Flächen parken“, so Behrens-Krull. Hier werde auch das Baumaterial angeliefert. Der erste Vorsitzende Böhm ergänzte: „Durch die zeitliche Begrenzung ist die Maßnahme überschaubar und gut aushaltbar.“
Weiterhin Sorgen bereitet die Parksituation im Stauffenbergring 109–125. „Anwohnerinnen und Anwohner kommen nicht aus ihren Ausfahrten. Ich bitte um die eindeutige Markierung der Parkflächen“, sagte ein Bürger. Die Holzpfosten zur Markierung der Parkbuchten sind entweder verrottet oder abgefahren und wurden nicht erneuert. Hier soll erneut eine Anfrage an die Stadt gestellt werden.
An der Kita Kreisauer Ring bleibt das Parkchaos ebenfalls nicht aus. „Warum nehmen hier LKWs und Firmenfahrzeuge die Parkflächen in Anspruch?“, wollte ein Bürger wissen. Peter Böhm machte darauf aufmerksam, dass jeder Bürger selbst aktiv werden und beim Ordnungsamt oder der Verkehrsüberwachung anrufen könne. „Der OBR kann dies nur einmal im Monat tun, als Bürger geht dies mehrmals.“
Die nächsten Termine
Die nächste OBR-Sitzung findet am 6. Oktober um 19.30 Uhr statt.
Am 10. Oktober erfolgt die Grünschnittentsorgung in Kronsburg Ecke Poppenbrügger Weg / Kieler Kamp. Hier kann ein Kubikmeter kostenfrei abgegeben werden. Am 13. November um 16.30 Uhr können Interessierte im Bürgertreff beim Digitaltreff des SoVD die Bedienung ihrer Smartphones, Tablets oder Computer besser kennenlernen. CK