REWE-Center-Honig: Gutes tun mit jedem Glas

Ein Glas REWE-Center-Honig

Wie der REWE-Center-Honig die Umwelt schützt – und zwar sogar in Afrika

Schon das dritte Jahr in Folge zogen von Juni bis August Bienenvölker der Imkerei Immenstolz auf das Dach des REWE-Centers in den Winterbeker Weg. Dieses Jahr enthält der Honig dabei etwas Neues, Besonderes.

Honig aus Hassee: Regionaler Genuss vom Dach

Sommertrachthonig mit Gutem aus den umliegenden Alleen, den blühenden Gärten und dem Vieburger Gehölz: Seit Moritz Breske und Philipp Sosnowski 2024 zum ersten Mal mit ihrem lokal produzierten Hasseer Honig an den Start gingen, begeistert der zartcremige Brotaufstrich Saison für Saison die Kundinnen und Kunden des REWE-Centers. Auch 2026 kommt wieder eine neue Ernte in bewährter Qualität in den Verkauf.

Schüler in Moshi mit einem Glas REWE-Center-Honig
Wer die Projekte des „Tanzanian Bees & Trees“-Vereins unterstützen möchte, kann dies neben dem Honigkauf auch über das Spendenkonto bei der Deutschen Skatbank, IBAN: DE66 8306 5408 0004 2072 03, tun.

400 Gläser Sommertrachthonig für den guten Zweck

Neben dem Erhalt der Biodiversität fördern der REWE-Center-Inhaber Breske, Immenstolz-Imker Sosnowski sowie alle Honig-Fans, die sich ab September eins der rund 400 Gläser sichern, diesmal jedoch noch etwas anderes, Neues: ein Projekt für Umweltbildung in Afrika. „Für jedes Glas aus der diesjährigen Ernte spenden wir einen Euro an den Verein Tanzanian Bees & Trees“, erklärt Moritz Breske.
Seit 2019 engagieren sich die Vereinsmitglieder in Tansania für Umweltschutz, Artenvielfalt und Völkerverständigung. Eins dieser Mitglieder ist Philipp Sosnowski, und der durfte 2024 sogar im Rahmen eines städtepartnerschaftlichen Imkeraustauschs spannende Einblicke in der afrikanischen Stadt Moshi sammeln.

Philipp Sosnowski (letzte Reihe zweiter von hinten rechts) mit Schulleitern und Lehrenden mehrerer Schulen in Moshi. REWE-Center-Honig
Gelebte Städtepartnerschaft: Philipp Sosnowski (letzte Reihe zweiter von hinten rechts) mit Schulleitern und Lehrenden mehrerer Schulen in Moshi. Der Imker vermittelte, welchen großen Nutzen Bienen der Region bringen. Foto: Philipp Sosnowski

Imkeraustausch zwischen Kiel und Tansania

„Es war vor allem ein technologischer Austausch“, berichtet der 42-Jährige, der den afrikanischen Imkerkollegen zeigen konnte, was in Europa durch Züchtung in der Bienenhaltung so alles möglich ist.
Im Gegenzug lernte er am Fuße des Kilimandscharo die afrikanische Biene kennen – ein Tier, das für seine hohe Aggressivität bekannt ist.
„Ich hatte einmal vierzehn Stiche an einem Tag“, erinnert sich Sosnowski schmunzelnd zurück, „und das trotz Schutzanzug und sorgfältig mit Panzertape abgeklebten Handschuhen.“
Dennoch konnte er vor Ort vermitteln, wie wichtig Bienen für die Umwelt und den Klimaschutz sind und dass durch das Ansiedeln von Bienenvölkern Bäume vor dem Abholzen geschützt werden können. Letztere würden in Tansania oft viel zu schnell gefällt – ohne eine nachhaltige Aufforstung im Anschluss.

Bienenvolk im Baum in Tansania REWE-Center-Honig

Bienen schützen Bäume und fördern Artenvielfalt

Wird jedoch hoch oben in einem Baum, wie es bei der afrikanischen Bienenhaltung üblich ist, ein Bienenvolk angesiedelt, ist dieser vor dem Fällen geschützt. Als positiver Nebeneffekt kann Honig geerntet werden, der wiederum Geld einbringt.
Mit den „Tanzanian Bees & Trees“ schulte Sosnowski Lehrerinnen und Lehrer von mehreren Schulen, deren Kinder und Jugendliche direkt von den Bienen profitieren und beispielsweise neue Schuluniformen kaufen konnten.
Doch wie sieht der afrikanische Honig aus, der auf Papaya, Avocado, Jackfrucht und vielen Kräutern basiert und den Imker mit einem hocharomatischen Geschmackserlebnis beeindruckte? Ganz dunkel, „fast schwarz“. Nicht minder staunten die Menschen in Moshi über den deutschen Honig. Sosnowski hatte ein Glas REWE-Center-Honig im Gepäck: weit gereist, cremig, hellgelb und köstlich mild nach dem Sommer in Hassee schmeckend.

Ab 18. September wieder im REWE-Center erhältlich

Wer davon ebenfalls probieren und nebenbei die Arbeit des Vereins unterstützen möchte, kann dies in Kürze, ab dem 18. September, tun. Dann zieht die diesjährige Ernte in die Regale ein – zu einem Preis von
9,49 Euro pro 500g-Glas. AB