Lea Kleinert über ihr sechswöchiges Praktikum in der Redaktion von KIEL LOKAL
Das Arbeiten in einem Zeitungsverlag ist vielseitig. So konnte ich in meinem sechswöchigen Praktikum in der Redaktion der Stadtteilzeitung KIEL LOKAL all das tun, wofür ich brenne: Texte schreiben, fotografieren und Social-Media-Inhalte erstellen.
Eines war für mich schon immer klar: Beruflich wird es mich in die Medien-Richtung ziehen. Zuerst wollte ich in Richtung Film gehen – Filme produzieren und Drehbücher schreiben. Dann zog es mich hin zur Fotografie, und später landete ich in einem Studium der Germanistik und Philosophie an der CAU Kiel. Klingt erst einmal nicht wirklich nach der Arbeit mit Medien, doch im Profil Fachergänzung nutzte ich meine Chance und belegte zahlreiche Kurse zu Themen wie Marketing, Film und Journalismus. Was mich besonders beeindruckt hat: Im Journalismus wird zwar viel geschrieben, doch das ist noch lange nicht alles – man geht zu Redaktionsterminen, fotografiert und macht vieles mehr.
Da war ich nun im sechsten Semester meines Studiums bei der Frage angelangt, wo ich mein Praktikum absolvieren möchte. Direkt war für mich klar, ich möchte die journalistische Arbeit und den Alltag in einem Zeitungsverlag kennenlernen. Also machte ich mich auf die Suche. Ich setzte mich an meinen Laptop und verschaffte mir erst mal einen Überblick über all die Zeitungen und Magazine in meiner Nähe. Natürlich kennt man einige, aber ich habe nach „der richtigen“ Zeitung für mich gesucht. So kam es, wie es kommen sollte, und ich landete auf der Website von KIEL LOKAL. Direkt war für mich klar, hier möchte ich mein Praktikum absolvieren. Ein kleinerer Betrieb mit lokalem Bezug – genau, was ich gesucht habe.
In den vergangenen sechs Wochen habe ich mein Praktikum absolviert. Sechs Wochen, in denen ich ein voll eingespannter Teil des Redaktionsteams war. Von Anfang an habe ich mich nicht wie irgendeine Praktikantin gefühlt, sondern als vollwertiges Mitglied im Verlagsteam. So durfte ich allein zu Redaktionsterminen und Presseveranstaltungen, schrieb zahlreiche Texte und konnte alles fragen, was ich wissen wollte.
Schon in meiner ersten Woche wurde ich praktisch „ins kalte Wasser geworfen“ und machte mich auf den Weg zu meinen ersten Redaktionsterminen. Ich muss zugeben, ich war ziemlich nervös, aber es war eine tolle Erfahrung. Ich durfte einen Fahrer für Menschen mit Behinderungen auf einer seiner Touren begleiten. Er hat mir von seiner Arbeit erzählt – das war schon ein Highlight. Etwas, das ich ohne dieses Praktikum wohl niemals gemacht hätte. Was mir besonders positiv aufgefallen ist: Bei allen Redaktionsterminen und Presseveranstaltungen durfte ich sehr viele nette Menschen kennenlernen und schöne Gespräche mit ihnen führen. Besonders gefreut habe ich mich über die positiven Rückmeldungen zu meinen Texten. In solchen Momenten war ich auch immer etwas stolz auf mich.
Noch größer und stärker ist dieses Gefühl von Stolz, wenn ich eine Zeitung in der Hand halte, zu der ich mit meiner eigenen Arbeit und den selbst geschriebenen Texten einen großen Beitrag geleistet habe. Und natürlich, wenn ich nach Hause gehe und den Familienmitgliedern diese Zeitung in die Hand drücken kann.
Um noch einmal zu der anfangs erwähnten Vielseitigkeit zu kommen: Im Rahmen meines Praktikums durfte ich nicht nur einen Einblick in die redaktionelle Arbeit bekommen, sondern ich dufte auch meinen Kolleg*innen über die Schulter schauen und gespannt zusehen, wie etwa die grafische Gestaltung einer Zeitung aussieht. Außerdem durfte ich Inhalte für die Social-Media-Accounts von KIEL LOKAL erstellen, wodurch ich auch meine bereits beruflich gesammelten Erfahrungen mit einbringen konnte.
Heute blicke ich stolz zurück auf sechs Wochen voller neuer Erfahrungen, auf zahlreiche schöne Begegnungen und gemeisterte neue Herausforderungen.
In meinem Regal liegen nun ein paar Ausgaben der Stadtteilzeitung, in die ich immer mal wieder gern hineinschauen werde. LK
