Auch in Kiel hält die Fichte dem Klimawandel nicht stand. Während sich das Laubholz ringsherum langsam durchsetzt, beginnen die Fichten langsam abzusterben. Um der wachsenden Gefahr vorzugreifen und gleichzeitig den Waldumbau hin zu mehr Naturnähe voranzutreiben, hat das Grünflächenamt mit der gezielten Entnahme von Fichten in Hammer begonnen.
Dies betrifft den Wald entlang der Straßen Wiepenkrog, Am Hain, Damaschkeweg, Eiderbrook, Am Voßberg sowie Teile des Tiergeheges Hammer. In den Waldrändern ungenehmigt abgestellte Fahrzeuge und Anhänger müssen entfernt werden.
Die Fällarbeiten werden sich über mehrere Wochen erstrecken. Je nach Witterung können die Arbeiten auch unterbrochen werden. Der Wald wird fortlaufend mit den Arbeiten gesperrt. Das Betreten der gesperrten Bereiche ist streng verboten, denn während der Fällarbeiten besteht Lebensgefahr. Auch die Holzpolter dürfen nicht betreten werden.
Gearbeitet wird sowohl motormanuell als auch mit Forstmaschinen (Fällen und Rücken). Das Befahren erfolgt auf ausgewiesenen Rückegassen, das sind ausdrücklich keine Spazierwege. Nach den Fällungen können noch lose Äste in den Kronen hängen, andere Bäume wurden angeschoben oder Holz muss noch aufgearbeitet werden. Das Betreten ist daher erst nach Aufhebung der Sperrung wieder möglich.
In den betroffenen Beständen wird der vorhandene dichte Aufwuchs aus Naturverjüngung (also durch Samen der umstehenden Bäume) die Lücken schnell wieder schließen. Falls erforderlich, hilft das Grünflächenamt im kommenden Herbst mit Initialpflanzungen nach.
Die Fortfachleute der Stadt sind vor Ort und ansprechbar. Außerdem sind sie telefonisch erreichbar unter 0431/901-5825 und 0151-58424942 sowie per Mail an falk.hurrelmann@kiel.de.
