
Stimmen der beteiligten Aussteller, Schülerinnen und Schüler über Lillis Jobmesse
Wie bereits in den drei Vorjahren, fand auch im Frühjahr 2026 in der Lilli-Martius-Schule eine Ausbildungsmesse statt: Lillis Jobmesse, eine Kooperation der Gemeinschaftsschule mit dem Gewerbeverein HIP Kiel-Wellsee.
Die Ausbildungsmesse brachte die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sieben bis zehn mit möglichen Arbeitgebern aus der Region zusammen.
„Uns gefällt an Lillis Jobmesse, dass wir hier direkt an die Jugendlichen herankommen. Hier lohnt es sich mehr als bei Veranstaltungen in größerem Rahmen, da die Atmosphäre viel familiärer ist. Unser Stand ist immer gut besucht und die Schüler*innen sind sehr aufmerksam. Da sind schon einige dabei, die ich mir bei uns vorstellen kann“, meinte Katharina Große, Recruiting-Mitarbeiterin bei dbl wulff aus dem Gewerbegebiet Wellsee.

Ebenfalls aus Wellsee kommt Edur Pumpen, vertreten durch Ausbildungsleiter Marvin Krüger und die beiden Azubis Niclas Geier und Björn Friberg. „An unserem Stand können die Jugendlichen alles über den Betrieb fragen“, sagte Niclas. „Dass Praktika ein guter Einstieg sind, weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich selbst bin so in den Betrieb gekommen.“

„Lillis Jobmesse ist sehr gut organisiert. Durch den Laufzettel, mit dem die Jugendlichen hier unterwegs sind, kommen sie mit gezielten Fragen zu Praktikum, Studium und Ausbildung auf uns zu“, erzählte Medet, der bei TKMS eine Ausbildung zum Industriemechaniker macht. „Wir profitieren enorm, denn je mehr Leute uns kennen, desto besser.“

„Wir schätzen an der Jobmesse die gute Organisation und wollen unser Unternehmen für die Heranwachsenden sichtbar machen und mit ihnen in den Austausch gehen“, resümierten die Mitarbeitenden Marvin Fuhr und Charlie Bolzen von Bartels-Langness.
Nousha Göttsche ist Lehrerin für Pflegeberufe im Städtischen Krankenhaus: „Wir legen großen Wert darauf, auf Schulmessen vertreten zu sein, um Schüler*innen frühzeitig für den Beruf zu begeistern. Bei uns können sie sich am Blutdruckmessgerät ausprobieren oder ein Organpuzzle machen. Aktuell stellen wir ein großes Interesse für die einjährige Helferausbildung fest.“

„Für die Schüler*innen kann dies ein toller Türöffner in den Beruf sein. Viele informieren sich über Praktikumsplätze, die bei uns ab der 9. Klasse möglich sind. Unser Handwerk muss geliebt werden: Immer draußen auf den Baustellen, mit einem nachhaltigen und sichtbaren Ergebnis, das auch nach zehn Jahren noch da liegt“, sagte Personalreferentin Julie von der Firma Eurovia.

Bei Gabriel Dach-Wand-Technik konnten sich die Jugendlichen praktisch am Schlagakkuschrauber betätigen. „Wichtig ist uns, dass sie Lust auf den Beruf haben“, betonte Bauleiter Stefan Hirschberg. „Wir wollen auch zeigen, dass der Beruf des Dachdeckers sich weiterentwickelt – zum Beispiel beim Folienflachdach. Das kann man sogar auf weißen
Socken betreten.“

Und was meinen die Schülerinnen und Schüler? „Wir sind beeindruckt, wie viele Betriebe sich hier vorstellen. Heute haben wir uns einmal genauer bei den Firmen umgeschaut, die uns interessieren“, waren sich Fatima und Kaya (beide 10. Klasse) einig. Fatima möchte gern im Büro arbeiten und war begeistert vom Messestand des Landes Schleswig-Holstein. „Die Mitarbeitenden haben mir die Berufe sehr gut erklärt.“
Kaya dagegen hat bereits ein Praktikum im medizinischen Bereich gemacht. „Am besten hat mir der Stand des Städtischen Krankenhauses gefallen.“
„Am liebsten würde ich eine Ausbildung zum Automobilkaufmann machen. Schade, dass es hierzu keinen Stand gibt“, äußerte sich Ifeanyi (9. Klasse). „Aber auch die Sparkasse
hat mir gut gefallen, wo mir die Ausbildung zum Immobilienkaufmann nähergebracht wurde.“CK