
Arbeitsagentur empfing die hunderttausendste Besucherin im Berufsinformationszentrum BiZ
Seit Sommer 2014 begrüßt das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit in der Adolf-Westphal-Straße im Schnitt 900 Besucherinnen und Besucher pro Monat. Jüngst trat die 100.000. Kundin über die Schwelle.
Michelle Glaus kommt regelmäßig ins BiZ nach Kiel. Die Mutter zweier Kinder ist aktuell auf der Suche nach einem neuen Job in Vollzeit im Bürobereich und nutzt gern die Dienstleistungen vor Ort, wo sie nicht nur ungestört an ihren Bewerbungsunterlagen feilen kann, sondern auch eine Vielzahl an Medien zur Verfügung hat. So kann sie hier beispielsweise ihre daheim vorbereiteten Unterlagen nachbereiten und ausdrucken. Als sie jüngst wieder einmal aus ihrem gut 40 Kilometer entfernten Wohnort im Kreis Plön in die Adolf-Westphal-Straße kam, wartete allerdings eine Überraschung auf sie.
„Ich möchte Ihnen gratulieren“, begrüßte Hans-Martin Rump, Leiter der Agentur für Arbeit Kiel, die Blekendorferin, die als 100.000ste Besucherin mit einem Blumenstrauß und einem alkoholfreien Getränk bedacht wurde.
„100.000 ist eine stolze Zahl“, kommentierte Rump. Er berichtete, dass diese Marke ohne die Corona-Pandemie möglicherweise auch schon früher erreicht worden wäre. Umso mehr freute er sich, dass, nachdem das BiZ von 2020 bis 2022 rund 24 Monate lang für den Publikumsverkehr geschlossen war, „dieser ‚Break‘ dem guten Zuspruch keinen Abbruch getan hat und sich die Besucherzahlen seitdem wieder kontinuierlich steigern“. Das vergangene Jahr war sogar das stärkste seit der Wiedereröffnung. Fast 10.600 Besucherinnen und Besucher wurden 2025 gezählt, rund 29 Prozent mehr als im vorangegangenen 2024.
Was das BiZ gerade in den vergangenen Jahren so attraktiv gemacht hat? Es entwickele sich, so Rump, „als Lehr- und Lernort im Rahmen der Berufsorientierung beständig weiter“ und erhöhe damit seine Attraktivität für Jung und Alt.
So finden Veranstaltungen zur beruflichen Orientierung zum Beispiel seit einigen Monaten mithilfe moderner Tablets statt. VR-Brillen laden unter fachlicher Anleitung zur Berufserkundung ein. Außerdem gibt es seit wenigen Wochen eine Fotoecke, wo Bewerbungsfotos mit dem eigenen Smartphone geschossen werden können. AB