Vergebliche Suche nach Liebe und Anerkennung

Autorin präsentiert neuen Roman am 16. Januar im Vereinsheim
des TSV Russee

Sylvia Gruchot aus Russee hat ihren zweiten Roman veröffentlicht. Nach dem Krimi „Das Kleid so rot“ (2022) handelt es sich diesmal bei „Ungeliebt: Täuschung tötet“ um einen Thriller.

Wieder ermitteln die beiden Kieler Kommissare Susann Greve und Reiner Groß in einem undurchsichtigen Fall. Diesmal wird die vermisste Ehefrau eines Sportlehrers gesucht.
Inspiriert wurde die Autorin durch ihr Arbeitsumfeld als Deutschlehrerin. „Ich kenn mich gut mit dem System Schule aus“, sagt sie gegenüber KIEL LOKAL, versichert aber, dass sie so schlimmes Mobbing an ihrer Schule noch nicht erlebt hat. Die Handlung und die Personen im Buch sind frei erfunden. „Die Geschichte kommt einfach so dahergeflossen“, erzählt Gruchot von ihrem Schreibprozess, der hauptsächlich an Wochenenden und in den Ferien am Laptop erfolgt. Wichtig ist ihr, die Charaktere auszuarbeiten. „Es werden keine Klischees bedient“, betont sie. „Der Leser blickt in menschliche Abgründe, die ansonsten hinter der Fassade versteckt bleiben. Es geht um die vergebliche Suche nach Liebe und Anerkennung und deren Verrat, was schließlich in die Katastrophe führt.“

Der Roman hat drei Handlungsstränge: einen aus Sicht der Lehrer, einen über die Schüler und den dritten aus Perspektive der Ermittler. „Das sind drei unterschiedliche Geschichten, die miteinander korrelieren“, verrät die Autorin. „Am Ende kommt alles zusammen.“ Bis dahin ist für Spannung gesorgt und auch für die eine oder andere unerwartete Wendung.
Zur Veröffentlichung des neuen Romans plant Sylvia Gruchot nun eine öffentliche Lesung im Vereinsheim des TSV Russee. Der Termin ist am 16. Januar um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Dort besteht die Möglichkeit, den 354-seitigen Roman signieren zu lassen. Ansonsten ist das Buch für 17 Euro bei Zeitschriften Zimmermann in Russee und bei der Buchhandlung Hugendubel in Kiel erhältlich.CF