Viel Potenzial für den Arbeitsmarkt

Dorothe Ränike - hier neben ihrem Vorgänger Jan Wiedemann - möchte in ihrer ersten Amtszeit die Zusammenarbeit mit der Kieler Wirtschaft intensivieren. Foto: Stiftung Drachensee

Neue Vorständin der Stiftung Drachensee hat klare Ziele

Mit dem Jahreswechsel wurde in der Stiftung Drachensee ein Wechsel des Vorstands vollzogen. Der Stiftungsrat hat Dorothe Ränike zum 1. Januar 2025 als Vorständin bestellt.

Die 44-Jährige ist damit Nachfolgerin von Dr. Jan Wiedemann, der sein Amt auf eigenen Wunsch zur Verfügung gestellt hat. Für eine Übergangszeit steht er dem Stiftungsrat und der neuen Vorständin noch als Berater zur Seite.

Dorothe Ränike ist Diplom-Betriebswirtin und bereits seit einem Jahr als Bereichsleitung der Verwaltung bei der Stiftung Drachensee beschäftigt. Zuvor war sie zehn Jahre als Mitglied der Geschäftsleitung bei einem Träger der Eingliederungshilfe in Mainz tätig.
Der Wechsel nach Kiel erfolgte aus persönlicher und beruflicher Motivation. Die begeisterte Surferin zog mit ihrem Lebenspartner in die Landeshauptstadt, um die Nähe zum Meer und zu Skandinavien zu genießen. Beruflich motiviert sie die Herausforderung, die Stiftung Drachensee zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen nachhaltig zu stärken.

Für ihre erste Amtszeit hat Dorothe Ränike bereits klare Ziele definiert. Ein Schwerpunkt liegt auf der engeren Zusammenarbeit mit der Kieler Wirtschaft. „Menschen mit Behinderungen verfügen über viele Potenziale, die sie am Arbeitsmarkt einbringen können, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Gemeinsam mit den Unternehmen wollen wir daran arbeiten, neue Wege hierfür zu finden.“

Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es, Menschen mit Behinderungen in ihrer digitalen Kompetenz zu stärken und die Angebote der Stiftung Drachensee noch stärker an den individuellen Bedarfen der Menschen auszurichten. In ihrer einjährigen Drachensee-Zeit hat Dorothe Ränike bereits die Erfahrung gemacht, dass die Nachfrage nach Wohn- und Betreuungsangeboten für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf sehr groß ist. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit der Landeshauptstadt Kiel neue Lösungen zu entwickeln, um Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf bestmöglich zu unterstützen. Die Schaffung eines solchen Angebots wäre ein großer Fortschritt für die Teilhabe in unserer Stadt“, so die Wahl-Kielerin.