Wissenwertes zu Verschwörungserzählungen

Das Hasseer Demokratie- Projekt hat zum Workshop am 13. Oktober Fachleute von der Bildungs- und Informationsstelle für Demokratiekompetenz (KAST)eingeladen.

Vortrag am 13. Oktober im Gemeindesaal der Michaeliskirche

Wir alle werden täglich damit konfrontiert. Je unglaublicher sie klingen, umso größer ist ihre Reichweite und umso eher wird auf Beweise verzichtet.

Das Ganze wird noch befeuert durch sogenannte Soziale Netzwerke. Die meisten Verschwörungserzählungen sind schnell entlarvt. Aber es gibt sie doch, Erzählungen, die jeden wissenschaftlichen Gegenbeweis wiederum als Verschwörung darstellen und damit jeder Diskussion die Grundlage entziehen – ein Fass ohne Boden. Während der Corona-Pandemie war dieses Phänomen verstärkt wahrnehmbar.

Desinformation spielt von jeher eine bedeutende Rolle in der hybriden Kriegsführung. Sie wird getarnt als Nachricht – z. B. beim jetzt verbotenen Sender RT (Russland heute) –
oder als subtile Meinungsmache Rechtsextremer gegen Minderheiten oder gegen ins Visier genommene Personen oder Gruppen. So werden gezielt Falschmeldungen über geflüchtete Menschen verbreitet.

Brisant werden Desinformationen und Verschwörungserzählungen, sobald sie die Gesellschaft spalten und demokratische Strukturen in Gefahr bringen.
Das Hasseer Demokratie-Projekt hat die Bildungs- und Informationsstelle für Demokratiekompetenz in Schleswig-Holstein (KAST) zu Gast zu einem Vortrag über die Grundlagen von Verschwörungsglauben, die psychologischen Aspekte und aktuelle Forschungsergebnisse zu dem Thema.

Der Vortrag „Verschwörungserzählungen – Grundlagen und Motivation“ findet am Montag, dem 13. Oktober, um 19 Uhr im Gemeindesaal Michaelis in der Schleswiger Straße 57 / Ecke Wulfsbrook statt. JM