Wohin mit dem Verpackungsmüll?

Box mit Styropor
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So entsorgen Sie in Kronshagen Mehrmengen der Gelben Tonne wie Styropor

Seinen Müll zu reduzieren ist das A und O. Dennoch fällt immer wieder Verpackungsmüll an – und nicht immer passt dieser in die Gelbe Tonne hinein, die in Kronshagen nur einmal im Monat geleert wird.

Die Gelbe Tonne ist eigentlich so schon voll. Wohin also mit den großen Styroporteilen aus der Verpackung des neuen Computerbildschirms, des neuen Fernsehers? Manchmal fällt trotz aller Bemühungen Verpackungsmüll an, der die üblichen Kapazitäten überschreitet. Seit die Gelbe Tonne in Kronshagen aber von der PreZero Deutschland KG aus Porta Westfalica geleert und komplett verwaltet wird, ist es nicht mehr möglich, beim lokalen Wertstoffhof der Abfallwirtschaft Rendsburg eventuelle Mehrmengen zu entsorgen. Eine PreZero-Annahmestelle gibt es im näheren Umkreis nicht. Und nun?
„Sollte das Volumen der Gelben Tonne einmal nicht ausreichen – beispielsweise nach dem Kauf eines größeren Elektrogerätes –, haben die Bürgerinnen und Bürger in Kronshagen unkomplizierte Möglichkeiten zur Entsorgung“, erklärt PreZero-Pressesprecher Boris Ziegler auf Nachfrage gegenüber dem Kronshagen Magazin. Am regulären Abfuhrtag dürfen „zusätzliche Mengen in transparenten Säcken einfach neben die Tonne gestellt werden“. Für sperrige Gegenstände wie Styropor ist hierbei keine zusätzliche Verpackung notwendig: „Diese können auch unverpackt in Bündeln neben das Gefäß gelegt werden“, so Ziegler.

Wind und Tiere im Blick behalten

Eine Bitte hat das Unternehmen in diesem Zusammenhang jedoch: Und zwar sollte darauf geachtet werden, die Säcke und das Styropor so zu sichern, „dass sie bei Wind nicht verweht oder von Tieren aufgerissen und verteilt werden können.“ Idealerweise sollte das Material aus diesem Grund auch erst direkt am Abfuhrtag bereitgestellt werden.
Wer nicht bis zum nächsten Abfuhrtag warten möchte, habe außerdem die Möglichkeit, großvolumige Verpackungen, etwa von Fernsehern oder Waschmaschinen, bei der Lieferung oder beim Kauf dem Händler zurückzugeben. Dieser sei nämlich, sagt Ziegler, gesetzlich dazu verpflichtet, das Verpackungsmaterial auch wieder zurückzunehmen.

Text: Anna Maria Bader