Zur Aufheiterung der Patienten

Rüdiger Ohrt bei der offiziellen Übergabe des Spendenschecks an Pit Horst vom UKSH-Förderverein, umringt von drei der Klinikclowns. Foto: Ohrt

Rüdiger Ohrt brachte über 3.000 Euro als Spende an die Klinikclowns

Seit über 20 Jahren organisiert Rüdiger Ohrt aus der Siedlergemeinschaft Kiel-Süd jedes Jahr im Dezember den „Lebendigen Adventskalender“.

Solch einen Adventskalender habe ich einst in Hasseldieksdamm gesehen und gedacht, das ist etwas für unsere Siedlung, weil man zusammenkommt und gemeinsam einen netten Abend verbringt“, erzählt der 79-Jährige. Bei den abendlichen Nachbarschaftstreffen geben wechselnde Gastgeber Punsch und Snacks aus. Um den Gästen eine Möglichkeit zum Bedanken zu geben, kam früh die Idee auf, den Adventskalender mit einer Spendenaktion zu verbinden. So sammelt Rüdiger Ohrt seit 2005 für wohltätige Zwecke – zuerst für den Förderkreis krebskranker Kinder, seit 2009 durchgehend für die Klinikclowns des Universitätskrankenhauses.

Die ‚Klinikcläune‘ um Dr. med. Wurst (Harald Roos) bringen Freude in den Klinikalltag. Die Aufheiterung kommt nicht nur Kindern zugute, sondern auch Patientinnen und Patienten auf den geriatrischen Stationen, auf den Spezialintensivstationen, in den OP-Bereichen und auf dem Campus.

Da die Klinikclowns ausschließlich über Spenden finanziert werden, sammelt Rüdiger Ohrt Jahr für Jahr, und das nicht nur beim „Lebendigen Adventskalender“. Selbst beim Grünkohlessen seiner Sportgruppe im THW-Heim oder bei der Seniorenfeier der Siedler geht er mit dem Spendenschwein umher. Zudem nimmt er auch Privatspenden entgegen. „Ich möchte mich bei allen Gastgebern und Gästen für ihre Unterstützung bedanken“, sagt er. „Neu war in diesem Jahr, dass die Mitglieder der neuen Frauengruppe der Siedlergemeinschaft mitgemacht haben und ein Zelt in der Hagebuttenstraße aufgestellt haben.“ Sein diesjähriger Spendenerlös liegt bei 3.180 Euro. Dieses Geld überbrachte er persönlich ans UKSH.

„Die zweckgebundene Spende zur Unterstützung der Kieler Klinikclowns ist eine wichtige Hilfe für unsere kleinen Patienten, ihre Angehörigen, aber auch für alle UKSH-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Pit Horst, Geschäftsführer des UKSH-Freunde- und Fördervereins, bei der Spendenübergabe. „Wir bedanken uns herzlich für das sehr wertvolle Engagement bei Herrn Ohrt und allen Spendern.“

Über die Jahre hat Rüdiger Ohrt schon mehr als 40.000 Euro ans UKSH übergeben.
Die Gesamtsumme aller Spenden über den „Lebendigen Adventskalender“ liegt sogar schon bei 47.568 Euro. Die 50.000er-Marke ist in Reichweite. Das könnte Rüdiger Ohrt im Dezember 2026 erreichen. „Die erste Bewerbung habe ich schon erhalten“, freut er sich. CF