Zweihundert echt norddeutsche Typen

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Kaum zu glauben, aber wahr: Das gelbe Sofa im Offenen Kanal Kiel, auf dem der Hasseer Gerd Hausotto seine Interview-Gäste begrüßt, steht im März schon zum 200. Mal im Rampenlicht. Und das, obwohl die Premiere im Februar 2012 erst sieben Jahre zurückliegt.

Mit Egon Müller fing alles an: Der Motorsportler und einzige deutsche Speedway-Weltmeister ist gebürtiger Kieler und deshalb ein passender Auftakt zu einem Talkshow-Format, wie es Gerd Hausotto nach eigenem Bekunden „immer schon“ hatte machen wollen: Kieler Köpfe sollten es sein, die zu ihm auf das gelbe Sofa in den Offenen Kanal Kiel kommen, um ein halbe Stunde lang zu schnacken und sich dabei gesprächsweise porträtieren zu lassen.
Lässt man nun, sieben Jahre später, die Sendungen Revue passieren und schaut sich die Gästeliste an, stellt man fest, wie daraus ein echtes Stadtporträt geworden ist. „Lass mal schnacken!“ zeigt Kiel in vielen Facetten.
Angelika Volquartz, Heide Simonis und Torsten Albig – um nur einige zu nennen – haben die Politik vertreten, Sportler vom THW und Holstein durften nicht fehlen, viele mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten haben im Lauf der Jahre mit Hausotto auf dem Sofa Platz genommen. Der besondere Charme der Sendereihe entsteht durch all die anderen Gäste, die zwar nicht berühmt sind, aber der Stadt ihr Gesicht geben: Künstler, Unternehmer und Ehrenamtliche. Zur 200. Folge kommt die Kieler Fußballerin Britta Carlson, die aktuelle Assistenztrainerin der Fußball-Nationalmannschaft. Sendetermine sind der 16./17. Februar. Herzlichen Glückwunsch! Alle Informationen unter www.lassmalschnacken.de

Text: Sellhoff; Foto: ©Kopp