In der dunklen Jahreszeit nehmen Einbrüche wieder zu
Bei der 352. Sitzung des Ortsbeirats Russee/Hammer/Demühlen war der Vorsitzende Michael Frey erfreut, dass trotz des stürmischen Regenwetters sich eine – wenn auch überschaubare Anzahl – an Anwohnenden und Interessierten im Sportheim des SV Hammer einfanden.
Dabei berichtete Lasse Ratjen, kommissarischer Leiter der Polizeistation Hassee, nun bereits zum dritten Mal beim Ortsbeirat über aktuelle Ereignisse in den Stadtteilen Russee und Hammer. Er sensibilisierte die Anwohnenden insbesondere in Bezug auf zunehmende Einbrüche in der dunklen Jahreszeit.
Bisher gab es in den Stadtteilen nur einzelne Einbrüche. Um weitere zu verhindern, appellierte der Polizeihauptkommissar: „Die beste Abwehr gegen Einbrüche ist eine intakte und aufmerksame Nachbarschaft. Wir machen daher Werbung für ein gegenseitiges Aufpassen“.
Außerdem gäbe es derzeit viele betrügerische Tätigkeiten im Internet, falsche E-Mails von der Urlaubswebsite booking.com, falsche Kontoabbuchungen, Versuche des sogenannten Enkeltricks, bei denen sich Betrüger gegenüber älteren Mitbürgern als Enkelkind ausgeben und um Geld bitten oder auch falsche Handwerker, die in den Stadtteilen an den Türen ihre Angebote machen, dabei oft sehr günstig wirken, allerdings betrügerische Absichten haben.
„Mit der Zunahme künstlicher Intelligenz werden solche Vorkommnisse immer häufiger“, erklärte Ratjen. „Zwar sind diese Vorkommnisse alle nicht besorgniserregend, ich möchte die Situation aber nutzen, um nochmal auf diese Ereignisse hinzuweisen“, beruhigte der Hauptkommissar.
Elterntaxis und Blitzer
Weiter berichtete Ratjen, dass die „ABC-Schützen“ erfolgreich in der ersten Schulwoche begleitet wurden und auch die Parksituation von „Elterntaxis“ in diesem Jahr zufriedenstellend begann, was allerdings auch an dem guten Wetter gelegen haben kann, wie Ratjen einräumte.
Darüber hinaus hat die Polizei Geschwindigkeitsmessungen in der Rendsburger Landstraße auf Höhe der Theodor-Heuss-Schule zum Beginn des Schuljahres durchgeführt, die ein insgesamt positives Bild zeigten. Nur vereinzelt hielten sich Autofahrer nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 30 km/h. Bei einem Autofahrer wurden sogar 67 km/h gemessen.

Weg im Laubengang abgesackt
Ratsherr Sebastian Thiede (CDU) berichtete, dass sich eine Anwohnerin an ihn wandte, da der Weg im Laubengang, abgehend vom Rutkamp, abgesackt ist. Sowohl die Anwohnerin als auch der Ratsherr haben sich bereits ans Tiefbauamt gewandt, da die Senke im Weg gerade in der Dunkelheit eine Gefahr für Fußgänger und Radfahrer darstellt. Leider blieb ihr Bemühen aber ohne Erfolg. Thiede bat daher den Ortsbeirat, sich diesem Thema anzunehmen, der nun ebenfalls an die entsprechende Behörde herantreten wird.
Aufgrund der Herbstferien findet die nächste Sitzung erst am 18.
November um 19.30 Uhr statt. Der Sitzungsort wird noch bekannt gegeben. VB
