Gute und schlechte Beispiele

Der Infostand der Intiative steht am 23. Mai von 12–16 Uhr bei der Feuerwehr.

Klima-Garten-Spaziergang am 23. Mai durch Demühlen und Russee

Die Russeer Initiative „Schottergarten ade“ veranstaltet am 23. Mai einen Klima-Garten-Spaziergang, um über den Zusammenhang zwischen (Vor-) Gartengestaltung und Klimaanpassung im städtischen Raum zu informieren.

In den letzten zehn Jahren habe die Verbreitung von Schottergärten auch bei uns im Stadtteil stark zugenommen, beobachtet Angelika Finke, die Gründerin der Initiative. Seit drei Jahren klärt sie in Vorträgen, an Infoständen, in Schulen, bei öffentlichen Veranstaltungen und im Gespräch mit Nachbarinnen und Nachbarn über die zahlreichen Nachteile der Schotter- und Versiegelungsflächen auf: „Was diese Form der Gartengestaltung bewirkt, lässt sich besonders bei Starkregen oder an hochsommerlich heißen Tagen im eigenen Wohnumfeld hautnah erleben.“
Auf dem eineinhalb bis zweistündigen Spaziergang durch den Stadtteil Russee-Demühlen wird an konkreten Beispielen erläutert, welche negativen Folgen eine „naturferne“, bodenversiegelnde Gartengestaltung für Klima, Umwelt, Mensch und Tier mit sich bringt und wie sich extreme Wetterereignisse auswirken.
Die Teilnehmenden sind eingeladen, in einem Quiz ihr eigenes Wissen zu testen. Zudem werden Tipps und Anregungen für eine lebendige Gartengestaltung gegeben. An der letzten Station, dem Infostand der Initiative, der von 12–16 Uhr auf dem Familienfest der Feuerwehr Russee besucht werden kann, liegen Flyer, Broschüren und Tütchen mit zertifiziertem Regio-Saatgut zum kostenlosen Mitnehmen bereit. Gegen eine Spende können auch Pflanzen für den eigenen Garten mitgenommen werden.
Der Klima-Garten-Spaziergang startet am 23. Mai um 13 Uhr an der Bushaltestelle „Gedenkstätte am Russee“.
Um eine Anmeldung wird gebeten: post@schottergarten-ade.de