Neuer Franziskuspfad in Kiel lädt zum Entdecken und Innehalten ein

Franziskuspfad Kiel
Der Klosterpark liegt bei der kath. Liebfrauenkirche im Krusenrotter Weg. Fotos: Christian Walter

Der Franziskuspfad ist im Rahmen des Projektes „verwurzelt und vernetzt“ entstanden und knüpft an einen älteren Weg mit Stationen zum Sonnengesang im Wäldchen bei der Liebfrauenkirche an, der ursprünglich von Franziskanerinnen angelegt worden war.

Anlässlich des 800. Todestages ihres Patrons feiert die katholische Pfarrei Franz von Assisi in Kiel in diesem Jahr auf vielfältige Weise. Einen Beitrag leistet die Gemeinde Liebfrauen mit der Eröffnung des neuen Franziskuspfades.

Zehn Stationen zum Sonnengesang

Der neue Pfad besteht aus zehn Stationen, verteilt im gesamten Park an der Liebfrauenkirche, von denen jede eine Strophe des Sonnengesangs des Heiligen Franziskus zum Thema hat. Es findet sich jeweils eine Tafel mit dem Liedtext und einem Impuls, der zum Nachdenken und Reflektieren anregt. Abgerundet wird dies durch einen QR-Code, über den die Strophe als Audiodatei gesprochen und gesungen mit dem eigenen Smartphone abgespielt werden kann.
Der Pfad wird mit einem Fest am Samstag, 5. September, um 16 Uhr offiziell der Öffentlichkeit präsentiert. Zu diesem Fest sind alle Interessierten eingeladen. Zur Planung wird um Anmeldung per E-Mail (gemeindeteam-liebfrauen@franz-von-assisi-kiel.de) gebeten.
Als Gäste werden Oberbürgermeister Samet Yilmaz und Kristina Herbst, Präsidentin des Landtages Schleswig-Holstein, erwartet. Für musikalische Begleitung sorgen der Posaunenchor der Michaelisgemeinde und der Singkreis der Gemeinde Liebfrauen.

Paradiesgarten aus Hochbeeten

Das Projekt „verwurzelt und vernetzt“ besteht seit März 2025 und beinhaltet neben dem Franziskuspfad auch den sogenannten Paradiesgarten, bestehend aus fünf Hochbeeten. Diese Beete werden über das Jahr mit verschiedenen Gemüsesorten, Kräutern und Blumen bepflanzt und gemeinsam von Gemeindemitgliedern und Menschen aus der Nachbarschaft gepflegt und geerntet. Franziskuspfad und Paradiesgarten bilden zusammen den Schöpfungsweg. KIELLOKAL berichtete.
Der Franziskuspfad und die Hochbeete des Paradiesgartens stehen allen Interessierten guten Willens und jeden Alters tagsüber offen. So bietet sich eine gute Möglichkeit, die Schöpfung auf vielfältige Art zu erleben. Wer sich an der Pflege der Hochbeete beteiligen möchte, ist eingeladen, immer samstags zwischen 10 und 12 Uhr in den Park zu kommen. Dann wird dort in Gemeinschaft gearbeitet und sich ausgetauscht. Meist gibt es zum Abschluss einen kleinen Imbiss.