
Neues aus dem Ortsbeirat Russee/Hammer/Demühlen
Seit Jahren ist die Landes-hauptstadt Kiel bemüht, die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger im öffentlichen Straßenraum zu verbessern. Im Fußwegeachsen- und Kinderwegekonzept werden Vorschläge gesammelt und Handlungsschwerpunkte erarbeitet.
Bei der Erstellung werden u. a. die Ortsbeiräte, der Junge Rat, der Beirat für Seniorinnen und Senioren und der Beirat für Menschen mit Behinderungen beteiligt.
Till Zeyn, Fußverkehrsbeauftragter der Stadt Kiel, nutzte die Märzsitzung des Ortsbeirates, um sich in seiner Funktion als Ansprechpartner vorzustellen. Er betonte, wie wichtig es für Fußgänger ist, freie Sicht auf den fließenden Verkehr zu haben.
Die Einrichtung von zusätzlichen Querungshilfen ist zwar wünschenswert, scheitert oft aber an den finanziellen Möglichkeiten.
Für den Bereich des Ortsbeirates Russee/Hammer/Demühlen sind nachstehende Anregungen bzw. Vorschläge im Fußwegeachsen- und Kinderwegekonzept aufgeführt:
- Querungshilfe Speckenbeker Weg / Damaschkeweg im Schulumfeld (ein Provisorium wurde 2024 umgesetzt)
- Verbesserung der Querungssituation Grunewaldstraße / Steglitzer Weg / Staakener Weg
- Querung Rutkamp / Staakener Weg / Laubenweg

Die Ortsbeiratsmitglieder gaben dem städtischen Vertreter mit auf den Weg, dass auch bei der Verbesserung der Fahrradwege dringender Handlungsbedarf besteht. Immer noch wartet man auf die Ausweisung der Spreeallee als Fahrradstraße.
Lärmaktionsplan
Die Lärmbelästigung der Bevölkerung wird regelmäßig durch das Bundesumweltamt untersucht. 76 % aller Befragten fühlen sich in ihrem Wohnumfeld durch Straßenverkehr gestört oder belästigt. Um schädliche Auswirkungen von Straßen-, Schienen- und Fluglärm zu verhindern, ihnen vorzubeugen oder sie zu vermindern, ist die Stadt Kiel verpflichtet, ein Konzept zur Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm zu erarbeiten und regelmäßig fortzuschreiben. Nach dem jetzt vorliegenden Lärmaktionsplan gibt es für den Ortsbeiratsbereich wenig Handlungsbedarf.
Neues Mitglied im Ortsbeirat

Als neues Ortsbeiratsmitglied wurde Uwe Rudat (CDU) als Nachfolger von Nina Lehmann vom Vorsitzenden Michael Frey in sein Amt eingeführt. Der 71-Jährige ist im Ortsbeirat kein Unbekannter. Er ist „Altrusseer“ und verfolgt bereits seit Jahren die Sitzungen. „Ich werde mich tatkräftig für die Belange der Bürgerinnen und Bürger einsetzen“, so Rudat. WJ