In unserer sechsjährigen Vereinsgeschichte kam zum Glück noch kein größerer Stromausfall vor. Notfallpläne haben wir auch noch keine, aber der Schwerpunkt dieser Ausgabe gab uns den Anlass, uns mit dem Thema zu beschäftigen.
Wir haben Glück, dass unsere Sportart mit relativ wenig Aufwand betrieben werden kann. Die Läufer benötigen für ihr Training außer Laufschuhen nicht einmal zwingend eine Laufbahn. Trainiert werden kann im Zweifelsfall auch auf der Straße.
Ideal wäre eine aufgeladene Laufuhr. Bei einem Stromausfall kann die Laufuhr vor dem Training nicht mehr an der Steckdose aufgeladen werden. Notfalls geht es aber auch ohne Laufuhr, und Trainer Andreas Fuchs hat beim Training eh immer mehrere batteriebetriebene Stoppuhren dabei. Auch für das Springen und Werfen wird kein Strom benötigt. Weiten werden mit einem Maßband gemessen.
Es spricht also wenig gegen Leichtathletik-Training bei Stromausfall. Oder etwa doch? In der warmen Jahreszeit wird bei Tageslicht auf dem Sportplatz trainiert. Sportangebote wie Yoga könnten dann auch im Freien stattfinden. In der kalten Jahreszeit ist es nicht ganz so einfach. Insbesondere die Kinder und Jugendlichen trainieren am späten Nachmittag und Abend in den Kronshagener Sporthallen und benötigen Licht. Auch für die Läufer, die im Winter draußen trainieren, reichen Stirnlampen nicht aus. Sollte es also in der kalten Jahreszeit zu einem längeren Stromausfall kommen, würde das Leichtathletik-Training für alle Gruppen auf dem Sportplatz stattfinden und die Trainingszeiten müssten so angepasst werden, dass es noch hell ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir unsere Sportangebote bei Stromausfall nicht einstellen müssten.
Text und Fotos: Corinna Beck
