Was wird aus dem Supermarkt im Berliner Viertel?
Im März 2024 schlossen die Türen des Netto-Marktes in der Spreeallee. Zuvor hatten bereits Coop, Sky und Edeka aus unterschiedlichen Gründen aufgehört.
Nur noch sporadisch wurden in den letzten Monaten Instandhaltungsarbeiten in dem Gebäudeteil durchgeführt. Immer wieder fragen die Bewohnerinnen und Bewohner des Berliner Viertels, was aus dem Objekt wird.
KIEL-LOKAL-Redakteur Winfried Jöhnk hat nachgehakt. Verwalter des gesamten Gebäudekomplexes ist die Wankendorfer Baugesellschaft und in dieser Funktion nur am Rande in eine mögliche Vermietung eingebunden. Besitzer der Ladenfläche ist die van Mark Projecta GmbH mit Sitz in Westerstede/Niedersachsen.
Auf Anfrage hat die Gesellschaft mitgeteilt, dass aufgrund eines laufenden rechtlichen Verfahrens mit dem bisherigen Mieter zurzeit keine näheren Angaben zur zukünftigen Nutzung gemacht werden können. Man sei aber weiter daran interessiert, dort ein Lebensmitteleinzelhandelsgeschäft anzusiedeln. Gespräche mit einem Kieler Interessenten konnten jedoch nicht abgeschlossen werden.
Auch der bisherige Mieter, Netto-Marken-Discount aus Maxhütte-Haidhof, bittet um Verständnis, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Informationen zu möglichen Aktivitäten an diesem Standort kommuniziert werden können.
Es bleibt die Hoffnung, dass der Rechtsstreit zeitnah zum Abschluss kommen wird und bald ein neuer Einzelhändler in das verwaiste Gebäude einzieht. WJ
