Archiv-Foto-Serie: Wohngebiet direkt am Waldrand

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Für den Stadtteil zwischen Vieburger Gehölz und Hamburger Chaussee gibt es mehrere geläufige Bezeichnungen. Manche sprechen von Hassee oder von Vieburg, denn so heißt der zuständige Ortsbeirat. Andere sagen, sie wohnen am Vieburger Gehölz oder unterm Fernsehturm. Nur eine Bezeichnung fällt so gut wie nie: Gaarden-Süd. Genau das aber ist die offizielle Bezeichnung im Grundbuch und auf Stadtplänen. Aber wer möchte schon mit Gaarden-Ost verwechselt werden?

Dieses historische Foto von 1914 aus dem Kieler Stadtarchiv zeigt das Königliche Lehrerseminar in der Diester­wegstraße. Heute ist in diesem Backstein-Gebäude die Christliche Schule Kiel.

 


links: Das ehemalige Studentenwohn-heim in der Diesterwegstraße anno 1952.

1952: Die Kinderklinik in der Fröbelstraße. 1947–1949 trat in diesem Haus der schleswig-holsteinische Landtag zusammen. Heute ist es Sitz des Statistischen Landesamts.

1928: Das Lehrerseminar aus der Vogelpers-pektive. Umgeben ist es von Doppelhäusern mit Preußischen Kuppendächern. Mittig der Krusenrotter Weg, unten die Pestalozzistraße. Oben das Vieburger Gehölz.

1952:Das THW-Stadion auf dem Vereinsgelände. In der legendären Ära um Hein Dahlinger wurden am Krummbogen Feldhandball-Spiele vor bis zu 20.000 Zuschauern ausgetragen.

1969: Neubau des Sport- und Jugendheims vom Turnverein Hassee-Winterbek (THW Kiel) am Krummbogen 79. Im Vordergrund ist die Laufbahn vom THW-Stadion zu erkennen.

1971: Einweihung der Professoren-häuser. Rechts das zehnstöckige Altenheim Prof.-Weber-Haus, hinten links das Pflegeheim Prof.-von-Esmarch-Haus, vorne das Schwestern-Wohn-haus, das nach Professor Bernstein benannt ist.

1974: Neubau des 225 Meter hohen Fernmeldeturms. Zwei Kräne ziehen die einzelnen Segmente für die Kegelschale der Betriebskanzel in die Höhe. Im Bild links ist der alte Fernmeldeturm, der eine Höhe von 54 Metern hatte und 1979 abgerissen wurde.
1963: Blick vom alten Fernmeldeturm über den Krummbogen (vorn)
und die Behelfsheime am Hasenholz (Bildmitte). Im Bild rechts
der Hochbunker im Holunderbusch.

Fotos: Stadtarchiv Kiel