Der besser organisierte Flohmarkt

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Unter dem Namen „Familien helfen Familien“ hat die Börse eine mehr als dreißig Jahre zurückreichende Geschichte. Seit letztem Jahr heißt es nun „Eltern für Eltern“. Beim Flohmarkt im Gemeindehaus ist das große Plus weiterhin die besonders übersichtliche Präsentation.

Denn das Organisationsteam um Pastorin Simone Sommer legt besonderen Wert auf einen bequemen Ablauf für Käufer und Verkäufer. Damit der Flohmarkt-Erfolg nicht durch Wuseligkeiten gleich welcher Art geschmälert wird, nehmen Andrea Callsen, Nadine Hamann, Ilka Loth und Pastorin Sommer gemeinsam mit 20–30 ehrenamtlichen HelferInnen hohen Aufwand auf sich: „Wir sortieren Baby- und Kinderkleidung, Ausstattung, Bücher und Spielsachen nach Art und Größe und legen sie übersichtlich aus“, erzählt Simone Sommer.

Die Waren-Tische bilden dann eine Art Parcours, nach dem Durchlauf werden die Fundstücke an einer zentralen Kasse am Ausgang bezahlt. Sehr bequem ist das auch für die Verkäuferseite, der Service wird mit 15 Prozent Einbehalt für gemeinnützige Zwecke vor Ort entlohnt.

„Alle bekommen eine Einkaufstasche von uns“, so Pastorin Sommer weiter, „dann können Taschen und Rucksäcke draußen bleiben.“ Dass es außerdem Kaffee und Kuchen gibt, macht die Sache nur noch angenehmer. Am Samstag, dem 14. April, ist die Börse im Gemeindehaus der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Flintbek, Dorfstraße 5, von 10–14 Uhr geöffnet. Eine Bitte hat das Team noch: „Kommt doch mit Babytrage statt Kinderwagen, dann wird es nicht so eng.“

(Text: Sellhoff; Foto: ©Eltern für Eltern)