Mobilität ist noch ausbaufähig

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In Sachen Mobilität ist die Landeshauptstadt Kiel im gesamten Stadtgebiet tätig, um allen Verkehrsteilnehmer*innen ein möglichst gefahrloses und bequemes Miteinander  ermöglichen. In der letzten Septemberwoche hatte das Tiefbauamt zu einer Mobilitätstour eingeladen.

Mobilitätsstationen sollen helfen, verschiedene Angebote zu vernetzten. Eine Bündelung an einem Ort hilft allen Verkehrsteilnehmer*innen leichter die Verkehrsmittel zu wechseln und schont unsere Umwelt. Anja Kreißler vom Bereich Verkehr des Tiefbauamtes erläuterte zunächst die geplanten Änderungen am Standort Stephan-Heinzel- Straße. Die gesamte bisherige Parkfläche wird in die Mobilitätsstation Wilhelmplatz umgewandelt. CarSharing, eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge, eine Fahrradreparaturstation und eine immer bereitstehende Luftpumpe werden den Charakter des Platzes vollständig verändern.

Dann machte sich die kleine Truppe Interessierter über den Hasseldieksdammer Veloroute
10 auf zum Bahnhof Russee. Noch sind die Arbeiten auf dem Gelände nicht ganz abgeschlossen. Einige geplante Angebote lassen noch auf sich warten. Fertiggestellt sind die überdachte Fahrradabstellanlage, Park+Ride-Plätze und Behindertenparkplätze. Treppen und Rampen ermöglichen ein schnelles gefahrloses Umsteigen vom Auto in Bus oder Zug.

In Planung ist auch, den Platz als Standort für die SprottenFlotte herzurichten. Bei der zuständigen KielRegion hält man sich bei der Frage nach einem Termin noch bedeckt. „Wir sind dran“, heißt es. Natürlich gibt es eine immer bereite Luftpumpe, und das SH-WLAN Netz kann auch hier kostenfrei genutzt werden.

Der mitradelnde Vorsitzende des Ortsbeirates Russee/ Hammer/ Demühlen, Winfried Jöhnk, gab vor Ort ein paar ergänzende Erklärungen zum Bau und Gestaltungdes Bahnhofsgeländes. „Vielleicht tragen die neuen Möglichkeitenja dazu bei, die Zahl der Ein– und Ausstiege in Russee kontinuierlich zu erhöhen“, hofft Jöhnk.

Text: Jöhnk; Foto: ©Jöhnk