Wer radelt noch mit?

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Kiel ist auch 2020 bei der Aktion Stadtradeln dabei. Der Wettbewerb um die meisten Fahrrad-Kilometer pro Stadt, Gemeinde, Dorf und Landkreis findet vom 7.–27. September statt.

Alle, die in der Landeshauptstadt Kiel wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim Stadtradeln mitmachen.
Stadtradeln-Star für die Kieler*­innen ist in diesem Jahr Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, der selbst kein Auto besitzt, aber im Aktionszeitraum auch weitgehend auf den Dienstwagen verzichten wird. „Radfahren geht immer – in der Freizeit, zum Einkauf, zur Arbeit, Schule, Uni oder weil‘s Spaß macht und fit hält. Gerade jetzt, während der Corona-Pandemie, haben viele Kieler*innen das Radfahren als Fortbewegung neu entdeckt. Lasst uns gemeinsam dabeibleiben und beim Stadtradeln im September mitmachen. Die Kieler Stadtverwaltung geht dabei mit gutem Beispiel voran und ist erneut mit einem eigenen Team vertreten.“
Kiel beteiligt sich zum sechsten Mal am Stadtradeln. Im vergangenen Jahr haben die Kieler*innen 536.900 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt, 2.743 Kieler*innen hatten sich beteiligt und so 76 Tonnen CO2 eingespart.
Mit dabei ist wieder das Team des Gewerbevereins HIP Kiel-Wellsee. Angedacht ist, dass es begleitende Aktionen geben soll, sowie Fahrradtouren, um gemeinsam mit anderen HIP-Mitgliedern schöne Ecken von Kiel und Umgebung zu erkunden. „Radfahren verbindet viele positive Eigenschaften. Es tut der eigenen Fitness gut und leistet einen klimaschonenden Beitrag für die Umwelt“, sagt Désirée Woinowski, die HIP-Klimaschutzmanagerin.
Wer mitmachen möchte, kann sich ganz einfach online registrieren. Unter www.stadtradeln.de/kiel entweder unter einem bestehenden Team beitreten oder ein eigenes Team gründen. Die Registrierung dauert nur wenige Minuten. Die App zum Tracken der Kilometer findet sich im App Store oder bei Google Play unter dem Titel Stadtradeln.
Koordinatorin Kirsten Kock weist darauf hin: „Wir möchten dieses Jahr alle Teilnehmer*innen bitten, ihre Fahrradkilometer mit der App aufzeichnen zu lassen. Dadurch können auch für die Radverkehrsplanung wichtige Daten gewonnen werden. Außerdem können alle Teilnehmer*innen über die Radar-Funktion ihre Radwegsanierungswünsche äußern.“

Foto: ©Frahm